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2 (1791)
Seite
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506sucht bewahren, daß man ihnen zeigen müsse,unrechtmäßige Absichten machen eine guteHandlung höchstens nur zu einer nützlichenHandlung, aber rauben ihr in Hinsicht aufuns selbst allen moralischen Werth dieswird nicht geleugnet. Aber dadurch wird mandenn doch nicht verhindert, ihren Blick auchauf die nothwendigen guten Folgen einer gu-ten Handlung zu lenken, und sie dadurch umdesto mehr zur Ausübung derselben zu reizen.Eben so kommt auch viel darauf an, wiewir eine gute Handlung ausüben; und diesesWie bezieht sich theils auf die Mittel, die wirzur Ausübung derselben anwenden, theils aufdie Art, mit der wir von diesen Mitteln Ge-brauch machen. Durch sorgfältige Unterwei-sung über diesen Punct kann der Lehrer wirklichmanches Uebel verhüten, und den Werth man-cher edlen That erhöhen. Oft genug erlebtmans, daß Menſchen in blindem Vertrauenauf ihre gute Absicht höchstthöricht handeln,und durch eine unbesonnene Wahl der Mittelentweder ihrem eignen oder fremdem Glücknachtheilig werden, und noch öfter, daß siedurch ihr ganzes Benehmen, z. B. durch diemürri-