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2 (1791)
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460also sehr oft Begriffe miteinander, und gera-then auf Thorheit und Irrthum. Sie werdenzerstreut, schweifen von einem Gegenstandezum andern über, und verlieren auf die Artanhaltende Stetigkeit in ihren Geschäften.Und überdies ist es ja auch nicht anders mög-lich, sie müssen das meiste davon bald wiedervergessen. Daher sollte man sie auch allemallieber Bücher aus Einem Fache nacheinanderlesen lassen, als ihnen bald aus diesem, baldaus jenem Fache Bücher zu lesen geben.3. Kinder dürfen nichts lesen, was nichtdem Grade ihrer Erkenntniß, und der Stärkeoder Schwäche ihrer Seelenkraft angemessenist. Diese Regel scheint freilich beinahe überflüßig zu seyn. Denn sie versteht sich im Grun-de von selbst. Allein wie oft wird sie nicht des-sen ungeachtet übertreten! Man vergißt es,daß Rücksicht auf die Fähigkeiten jedes Kindesein allgemeines und unerlaßliches Erfordernißder guten Erziehung ſey, und daß Achtloſigkeit in diesem Puncte alle schriftliche und münd-liche Belehrungen fruchtlos mache. Undgiebts nicht auch Kinder, welche schon zeitigzu grübeln anfangen? Wenn man ihnen alsoSchrif-