407Geschicklichkeit, als auch nur zu einem gele-Lintlichen Religionsunterricht gehört, vonallen Schullehrern, ohn daß sie einen Leitfa-den dabei haben, erwarten? Und ist es nichtdurchaus nothwendig, daß der Schullehrerdem Prediger ſo viel als moͤglich in die Händearbeite, und dem letztern dadurch den Unter-cht erleichtere und vorbereite? Wenn aberder Schullehrer z. B. von einzelnen Begriffenandere Erklärungen giebt, als der Prediger;so läßt sich das ja nicht denken. Die Kinderverden dadurch oft sogar irre geleitet. Undwodurch alſo kann dieſer Nachtheil wohl beſſerverhütet, und jener entgegengesetzte Vortheilleichter bewirkt werden, als dadurch, daß inder Schule entweder ganz das nämliche Lehr-, welches hernach der Prediger gebraucht,doch wenigstens dasselbe Lehrbuch abge-zum Grunde gelegt würde *)? Um we-ni-Ce 4*) So könnte 1. B. in der Katechisation des Predi-gers die „Unterweisung zur Glückseligkeit nach derLehre Jesu (von J. F. Dieterich) Berlin 1782.8.“ und in den Schulen der „Auszug aus dieserUnterweisung 2c. Berlin 1774. 8.“ eingeführtwerden.
Druckschrift
2 (1791)
Seite
407
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten