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404ten zu können *). Sollte nicht jeder Gelegen-heit haben, ſolche Erfahrungen öfter zu ma-chen? Und darf man sich wohl darüber wun-dern, wenn die ganze Religionserkenntniß zu ei-nem bloßen Mechanismus des Gedächtniſſwird?Rein! Die Religion sollte, wie gesagt,billig nur Sache des Verstandes und Herzensseyn. Das Gedächtniß aber sollte durch an-derwei-*) Ueberhaupt müßte, wenn Kinder schlechterdingteine Gebetsformel auswendig lernen sollen,Sinn derselben vorher genau entwickelt, von Sel-ten seiner Wichtigkeit vorgestellt, und auch hernachnoch immer neu und interessant erhalten werdSobald dieses Neue, dieses Interessante darfwegfällt; so denken sie wenig oder gar nichts mehrdabei. Die Gebetsformel wird zu einer bloßenwohnheit, zu einer bloßen Fertigkeit der Zungeworan Verstand und Empfindung nicht den gericht-sten Antheil hat. Zur Vorsicht also müste manmit den Gebetsformeln abwechseln, und den Kin-dern auf dem Wege des Verstandes und Herzeineue überliefern. Man hat diese Regel schonsendmal empfohlen. Kann sie aber wohl, so lan-ge sie noch übertreten wird, zu oft wiederholt wer-A. d. H.den.