398sie selbst sie erfunden zu haben scheinen *).Der Lehrer muß sie beständig durch Exempelund) Daß dabei der Lehrer viel Gegenwart des Geisteshaben müsse, um sich nicht durch unerwartete Ant-worten irre machen zu lassen, und viel Sanftmuthund Geduld, um nicht über falsche oder unzulängtliche Antworten unwillig zu werden, ist von selbsteinleuchtend. Uebrigens ist hierin als Muster anzusehen „Camp's Versuch einer leichten Entwicklungder ersten Religionsbegriffe in sechs Gesprächen zwi-schen einer Mutter und ihrer Tochter.“ S. dessenSammlung einiger Erziehungsschriften. Th. I. S.177 — 251. Auch verdienen empfohlen zu werdendie „Katechisationen (über den Luth. Katechiö-mus) von G. F. Treümann. Leipz. 1786 ꝛc. 1Theile. 8.“ Sie enthalten aber bloß Fragen, ob-ne die Antworten, so wie die schon S. 117. ent-pfohlenen Fragen an Kinder, welche von der asce-tischen Gesellschaft in Zürch sind abgefaßt worden.M. s. ferner „Etwas von der katechetischen Metho-de und ihrer Aehnlichkeit mit der sokratischen,Breslau 1783. 8.“ und „J. P. Millers Anwei-ſung zur Katechiſirkunſt oder zu Religionsgeſpfchen. 3te Auflage. Leipzig 1787. 8." woraus deßselben „Unentbehrliche Exempel“ zum leichten, faßtlichen, angenehmen und erbaulichen Katechtsiren.Leipz. 1782. 8.“ besonders abgedruckt worden sind.Auch
Druckschrift
2 (1791)
Seite
398
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten