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2 (1791)
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389wäre, wieder ernsthaft wurde, und ihnen dieFrage vorlegte:Wie viel mag nun wohldieſe Freude eigentlich werth ſeyn, ihr gutenKinder? Wißt ihr auch wohl, wessen Geburts-fest wir heute feiren? Jesus ist geboren! Derhat uns eine weit größere und dauerhaftereFreude zu machen gewußt. Er bringt unsallen die Seligkeit, die Gott der Vater hatbereit ꝛc. Und nun erzählte ihnen der wür-dige Mann ſo recht vieles von den Verdien-ſien Jeſu um die Ruhe und Glückſeligkeit desMenschengeschlechts. Wird man aber hiebeiwohl noch fragen können, was der Erfolgdavon gewesen sey? Es konnte wohl niemanddie Weihnachtstage würdiger feiren, als dieſeKinder auch nachher bei reifern Jahren siefeierten. Durch jedes freudige Gesicht, durchjedes Weihnachtsgeſchenk wurden ſie an dierührenden Vorstellungen ihres Vaters erin-nert, und sie wiederholten dieselben in diesenTagen mehrmals mit äusserster Wärme desHerzens.Eben diese Gedanken von dem vorzüglichenWerthe des gelegentlichen Religionsunter-richts veranlassen mich, auch etwas vom Ge-dete in dieser Rücksicht hinzuzusetzen.EsBb3