388anlassung eines Gewitters, odes eines selte-nen Todesfalls, oder einer Abwechselung zwi-ſchen den Jahreszeiten, oder eines beſondersfruchtbaren oder unfruchtbaren Herbstes, odereiner Begebenheit in der allgemeinen Weltge-schichte, oder eines Fehlers einzelner Kinderu. s. w., von den Vollkommenheiten Gottes,von ſeiner weiſen und gütigen Regierung, vondem zweckmäßigen Gebrauche der kurzen Le-benszeit, von der Nothwendigkeit der Tugend,von den Bewegungsgründen zur Besserung /die das Christenthum darbietet ꝛc., die Kinde-kurz, bündig und rührend belehrte; so ist eswohl offenbar, daß solche Belehrungen einenunauslöschlichen Eindruck machen, und nachher bei ähnlichen Gelegenheiten von selbst wieder in Erinnerung kommen würden.Ich habe einen Mann gekannt, welcherbei Gelegenheit der Weihnachtsgeschenke, dieer, wie es gröstentheils geschieht, seinen Kin-dern gab, zuerst seine Mitfreude auf die leb-haftste Weise äusserte, und dadurch dieFreude der Kinder noch vollkommner zu machen wuste, aber bald nachher, als wennauf einmal auf diesen Gedanken gerathetwäre /
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2 (1791)
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388
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