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2 (1791)
Seite
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387eben dadurch würden offenbar die Kinder schonfrühzeitig daran gewöhnt, ihre Religionsbe-griffe an wirkliche, bestimmte Facta und Bege-benheiten im menschlichen Leben zu knüpfen.Jeder weiß es ja ausserdem, daß Begriffeum desto tiefern Eindruck machen, und umdeſto weniger vergeßbar ſind, je häufiger undwirksamer die Nebenbegriffe oder die Empfin-dungen waren, womit sie verbunden wurden.Ich erinnere mich allemal weit eher an einenOrt, wo ich viele und merkwürdige Ereignisseerlebt habe, als an einen andern, wo nichtsvon der Art mir begegnete, und wo ich gleich-sam nur im Vorbeigeben mich umsah. EinGedanke erweckt den andern, wenn ich sie bei-de miteinander verkettete. Und wenn manaun also anfangs immer nur gelegentlich vonligion redete wenn man z. B. auf Ver-Bb 2an-stellers hat nachher ein Ungenannter in demBraunschweigischen Journal ꝛc. herausgegebenvon Trapp, Stuve, Feüsinger und Campe (St.IV. S. 461 2c. 1790.) unter der Rubrik:Ueberden ersten Religionsunterricht nach dem Muster un-sers Erlösers ungefähr den nämlichen Gedankengehabt.A. d. H.