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361tige Sprache derſelben. Aber das Kind ſollerst wachsen und vernünftig werden.Undwas für ein widersinniges Gemisch von Reli-gionsbegriffen, sagt Locke mit Recht, mußein Kind im Kopfe haben, das im zartestenAlter alle Theile der Bibel ohne Unterschiedund ohne weitere Rücksichten als unmittelbaresWort Gottes lieset! Ich bin geneigt, zuglauben, daß viele Menſchen gerade aus die-ser Ursache in ihrem ganzen Leben zu keinenklaren und bestimmten Religionsbegriffen ge-langt sind. Und nicht nur nicht zu klaren undbestimmten, sondern oft sogar zu ganz falschenund unrichtigen Religionsbegriffen. Denn dieBeschreibungen von den grausamsten Kriegen,die auffallenden und geheimnißvollen Bildernund Visionen in den Propheten und der Offen-barung Johannis u. dgl. können gewiß beiKindern keine andere, als falsche und unrich-tige Religionsbegriffe veranlaſſen. Und wassie sonst noch mit unter lesen, z. B. die weit-läuftige Auseinandersetzung des levitiſchenGottesdienstes, die langen Geschlechtsregister,die ermüdende Darstellung von SalomonsTempelbau ꝛc. das alles ſetzt wenigſtens dasAnsehen der Schrift in ihren Augen herab,weil3 5