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2 (1791)
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325kann. Und wenn nun also der Ausspruch desWeiſen wahr iſt:Wie man einen Knaben ge-wöhnt, davon läßt er nicht ab, wenn er altwird wer bürgt uns denn dafür, daß er inſeinem Alter nicht die rührendſten und ehrwür-digsten Wahrheiten der Tugend und Religionzu einem Gegenstande des Gelächters machen.wird)? Also nur fort mit den Schandhüt-ten! Fort mit den geschnitzten Eselsbildern,und andern lächerlichen Strafmitteln von derArt! Das Kind wird fühllos dagegen, undverliert seine Schamhaftigkeit und seine feinereEhrliebe.8) Alle Strafen endlich, die eine ängstlicheFurchtsamkeit rege machen können, müssendurch-X.3) Ueberhaupt ist es eine der wesentlichsten Erzie-hungsregeln, an welche man nie oft genug erin-nern kann:Nichts darf im Scherze geschehen,was nicht im Ernst wiederholt werden soll. Kin-der lernen hald den Gedanken des Scherzes ab-sondern, und begehen den Fehler im Ernst. Lügtman ihnen z. B. etwas vor, um sie zu necken,und Spaß mit ihnen zu treiben; so lernen sie baldaus Boshaftigkeit lügen, und halten dessen unge-achtet auch diese Boshaftigkeit noch für Scherz.A. d. H.