264auf Unschuld und Tugend, und träge zu ernst-haftern und reizlosern Geschäften. Der Lehrerkann hierin freilich unmittelbar nicht viel thun;aber denn doch mittelbar durch gute Regeln undErmahnungen, durch geheime Aufsicht über ihrBetragen, die sich etwas weiter als über diegewöhnlichen Unterweisungsstunden erstreckt,und endlich durch sorgfältige Rathpflege mitihren Aeltern.5) Eben so nöthig ist es, daß er sie vor derEmpfindelei, die in unsern Zeiten einmal epi-demisch zu werden anfieng, bewahre, und indieser Rücksicht auch ihre Lektüre ordne. *).Denn) Zu dieser Lektüre könnten den schon etwas reifersMägdchen: (denn kleine Kinder dieſes Geſchlechtserfordern noch eben keine eigne, ihrem Geschlechtbesonders angemessene Behandlung im Unterricht)2. B. folgende Schriften empfohlen werden:Der Frau Maria le Prince Beaumont Unter-weisung für junge Frauenzimmer. Halle 1764. 4 Th.2. — Leſebuch für Frauenzimmer, Flensburg. 1777.3 Stücke. 8. — Vermächtniß eines Vaters fürseine Töchter, A. d. Engl. Danzig 1778. 8.Des
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2 (1791)
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264
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