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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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AUSSTELLUNG IN DEN HALLEN

De Laetsche Gruppe, im Vordergrund Rhipsalideen

gebend. Von'* dieser Firma war noch am Kopfende des Winterschen Pavillons ein Teppichbeetvon Kakteen und Fettpflanzen zusammengestellt, das in hübschen Formen und Farbenwirkungenzeigte, welch schöne Zusammenstellungen man auch mit diesem Material erzielen kann. DerHaage & Schmidtschen Ausstellung gegenüber hatte Herr Hofgartendirektor Graebener aus demGroßherzoglichen botanischen Garten zu Karlsruhe eine sehr interessante Zusammenstellung schönerund seltener Kakteen veranstaltet. Insbesondere interessierten darin seltene und neuere Arten, dieHahnenkammformen, Veredlungen und Euphorbiaceen, die in über 30 Arten vertreten waren.

Obgleich die Zeit für blühende Phyllokakteen vorüber war, hatte die Firma Fr. Ad. Haage jun. inErfurt durch Zurückhalten der Pflanzen es fertig gebracht, ein prachtvolles Sortiment herrlich blühenderPflanzen auszustellen, welche durch die Schönheit und Größe der Blüten allgemeine Bewunderungerregten. Von der gleichen Firma waren in der Seitenhalle kleine Verkaufspflanzen, Sukkulenten,insektenfressende Pflanzen, Treibhäuschen für Zimmerkultur in verschiedenen Größen ausgestellt.

Als weitere Aussteller seien noch erwähnt: Hartmann von Hamburg, welcher als Liebhaberbeachtenswerte Resultate schöner Kultur in guten, seltenen Pflanzen und eine große Anzahl Sämlings-pflanzen vorführen konnte. W. Maaß aus Zehlendorf hatte eine hübsche Sammlung im Zimmergezogener Kakteen ausgestellt, desgleichen Hermann Dames aus Berlin, welcher noch ein selbst-gemaltes Ölbild blühender Phyllokakteen ausstellte. Frank Weinberg aus Woodside in Amerikawar mit gemischter Kakteengruppe und ebensolchen Sukkulenten vertreten.

G. Nolte von Düsseldorf hatte ein Kakteentreibhaus, mit etwa 50 Pflanzen besetzt, ausgestellt.Walter Mundt, Spezialist für Kakteenkultur in Panikow, brachte Kakteensämlinge in großer Mengeund Reichhaltigkeit.

Ein blühender Echinokaktus war von Fräulein Capell in Bonn ausgestellt, während FritzReinartz aus Düsseldorf zwei Cereus peruvianus monstrosus in über Meterhöhe ausgestellt hatte.