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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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AUSSTELLUNG IN DEN HALLEN

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mit zum Teil sehrhohen Auszeich-nungen bedenken.Durch den Vorsit-zenden, Herrn K er-Liverpool, sandte esder Ausstellungslei-tung einen schrift-lichen Glück-wunsch zu der nachAnsicht des Preis-gerichts einzig da-stehenden Leistung.Ein besondersintimer Reiz derganzen Veranstal-tung lag in denAusstellungen ab-geschnittener Blu-men, die in Halle Callwöchentlich neufür das Fachstudium

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Internationale HerbstausstellungHalle D, Selbständige Gärtner von Rheinland und Westfalen

vor Augen geführtwurden. Was dieFirmen Goos undKoenemann, G.Arends, Mette,Keilholz u.a. hier-in boten, ist sowohlan Reichtum derArten wie auch anMenge des Gebote-nen unerreicht. Dievon Stoffregen-Dortmund mit Pal-men dauernd schöngeschmückte Hallebot zu jeder Zeitden reizendsten An-blick, und immervon neuem konnteman zum idealstenGenießen wie auchwar auf diese Weise

den Tisch gedeckt finden. Den lieben Sommerblumendie schönste Gelegenheit gegeben, sich dem Auge des Beschauers nahegerückt in ihrem schönstenund innigsten Zauber zu zeigen, und mancher Gartenliebhaber füllte sein Notizbuch mit Blumen-namen, die ihm bisher gänzlich fremd gewesen sein mochten.

In bezug auf neue Pflanzen bewies Düsseldorf wie auch die vorangegangenen großen Ausstellungenin anderen Zentren des Gartenbaues die zurzeit große Armut an hervorragenden Neuheiten. Außereiner Reihe sehr schöner Dahlien (wohl eine Kreuzung zwischen Juarezi und der einfachen Dahlie),die eine holländische Firma ausgestellt hatte, ist nichts Erwähnenswertes vorhanden gewesen. DieOrchideen-Ausstellung freilich brachte die Hybriden von Odontoglossen und Cattleyen in sehr großerZahl und in höchster Vollkommenheit, doch eine neue Palme, eine neue Warm- oder Kalthauspflanzegab es nicht. Die letzten Jahrzehnte haben uns allerdings auch so viel darin geboten, daß der Marktgesättigt und die Quellen versiegt sein dürften. Auch ist wohl durch die sehr große Zahl der Hybridenauf allen Gebieten der Pflanzenzucht der Wunsch nach importierten Arten minder lebendig geworden.

Alles in allem genommen ist das Düsseldorfer Werk, die Große Gartenbauausstellung, von Anfangan glücklich durchgeführt und harmonisch zu Ende geleitet worden. Der Gartenbau wird dieser Tatmit Freuden als eines Höhepunktes in seiner Geschichte gedenken und den Düsseldorfer Künstlernfür ihr Vorgehen Dank wissen. Den rheinischen und westfälischen Kollegen wird sie hoffentlichhalten, was die Ausstellungsleitung von ihr erhoffte: Förderung und Anregung auf der ganzen Linie.

Internationale HerbstausstellungHalle D, Selbständige Gärtner von Rheinland und Westfalen

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