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DIORAMA
einen kleinen See zuunseren Füßen führteeine aus nebenein-andergelegten Stein-platten erbauteBrücke,von wo aus sich ge-wundene Wege durchdas hügelige Terrainschlängelten. — Einenbesonderen Schmuckdes Japanischen Gar-tens bilden noch diesogenannten Laternenund die nach be-stimmten Regeln inden Rasen gelegtenSteine aus Granit oderSyenit.
Durch das Aqua-rium, von dem weiterunten die Rede seinwird, gelangte manin die zweite Hälfte
Alexander Frenz
Mittelalterlicher Garten
derDioramenfolge undzwar, wenn man denEingang zum Presse-zimmer passierthatte, zunächst zumArabischen Gartenvon Georg Hacker.Bei den orientalischenGärten spielt dieArchitektur eine großeRolle. So hat auchder arabische Baustilauf die Ausbildungder Gärten eingewirkt,um so mehr, als diemeisten arabischenGärten klein und in-mitten von Gebäude-komplexen angelegtwaren. Mit dem Ein-dringen der Araberund ihrer Kulturin Südspanien ent-
standen auch hier feenhafte Gärten und Bauten, von denen die Alhambra in Granada noch heuteReste vergangener Pracht zeigt. Im Charakter der Alhambra hatte Hacker seinen arabischen Gartenentworfen; wir erblickten ihn in der Mitte von arkadenartigen Gebäuden mit seinen Zypressen,Myrten, Granaten, ein Wasserbecken im Hofe umschließend. Durch den Säulengang im Hinter-grunde sah man auf den maurischen Sommerpalast bei Granada, den Generalife.
Die nächste Koje zeigte den Italienischen Renaissancegarten, hergestellt von Professor EugeneDücker in Gemeinschaft mit Professor Adolf Schill. Im 16. Jahrhundert, als die Gartenkunst nach
Georg Wittschass
Japanischer Garten