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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
Entstehung
Seite
157
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FINANZWIRTSCHAFT i 57

Zu den einzelnen Posten der Bilanz bemerken wir folgendes:

Pos. i. Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen: Erscheint in Einnahme undAusgabe in gleicher Höhe.

Pos. 2. Garantiefonds: Der Garantiefonds erscheint gleichfalls in Einnahme und Ausgabe mit395500 M.

Pos. 3. Bauten einschließlich Diorama: Das Baukonto schließt mit einem Saldo von554942,15 M. Den Gesamtausgaben von 594969,52 M. stehen bei der Einnahmeposition 40027,37 M.gegenüber, unter denen 15000 M. als Geschenk des Herrn Bankier W. Pfeiffer zur Ausstattung desMenzelsaales erscheinen. Der Erlös von Verkäufen beträgt rund 12000 M., der Rest bezieht sichauf verschiedene Einnahmen, die auf dieses Konto zu buchen waren. Verausgabt wurden für

Anbauten zum Kunstpalast.............

für das Diorama.................

die Maschinenhalle...............

die Blumenhalle und den Pavillon für Sonderausstellungen

das Hauptrestaurant..............

den großen Musikpavillon............

den zweiten Musikpavillon............

das Postgebäude und Eisenbahnauskunftstelle.....

die Gewächshäuser einschließlich der Bassins.....

die Blumenzelte................

diverse andere kleine Bauten (Kassiererhäuschen, Toiletten,Springbrunnen, Tore usw.)...........

in Summader Rest in der Höhe von..............

20470,103236,15

39454,3770752,07

39677,5024687,75

177812953,28399,922106g,

17457,40

M.

379935,16 M.215034,36

594969,52 M.

wurde in der Hauptsache zur Herstellung der Aufbauten für die verschiedenen Sonderausstellungender Gartenbauausstellung und zu anderen mit dem Bau verbundenen Ausgaben verwendet.

Pos. 4. Gartenanlagen, Wege und Platzanlagen, innere und äußere Ausschmückung:Der Voranschlag ist um 18936,11 M. überschritten.

Pos. 5. Umzäunungen: Diese Position blieb unter dem Voranschlag.

Pos. 6. Versicherungen: Der Voranschlag von 60000 M. mußte um 25702,19 M. überschrittenwerden, was hauptsächlich auf die großen Werte der Kunst- und Kunsthistorischen Ausstellungund auf die hohen Prämien für die Feuerversicherungen zurückzuführen ist.

Pos. 7. Platzmiete der Aussteller: Nur in der gewerblichen und industriellen Abteilungwurde Platzmiete bezahlt, die mit 83309,86 M. zur Einnahmequelle wurde, was 8309,86 M. mehrergab, als nach dem Voranschlag angenommen worden war.

Pos. 8. Platzmiete der Restaurants: Diese Position blieb mit 7808,20 M. hinter dem Vor-anschlag zurück.

Pos. 9. Abgaben des Vergnügungsparks: Diese Abgabe gestaltete sich dem Voranschlagegemäß.

Pos. 10. Abgaben auf Getränke: Diese ergaben eine Einnahme von 249809,85 M. und bliebensomit hinter dem Voranschlag mit 190,15 M. zurück.

Pos. n. Verkaufsprovision: Hat 8048,32 M. mehr eingebracht, als im Voranschlag angenommenworden war.

Pos. 12. Garderobe und Toiletten: Diese Position hat den Voranschlag um 857,82 M. über-schritten.

Pos. 13. Lotterie: Hat dem Unternehmen einen Gewinn von 139754,26 M. eingebracht gegen-über dem Voranschlag von 100 000 M. Daß die Zahlen der Einnahme- und Ausgabeposition soweithinter den Voranschlägen zurückgeblieben sind, hat seinen Grund darin, daß der Betrag für denStempel und der Unternehmergewinn nicht durch unsere Bücher liefen.

Pos. 14. Abonnements- und Eintrittsgelder: Sind mit 39654,75 M. hinter dem zuletzt auf-gestellten Voranschlag von 1316 500 M. zurückgeblieben.

Pos. 15. Kataloge und Drucksachen: Dieses Konto gleicht sich nahezu aus, weil die aus demKatalogverkauf erzielten Gewinne zum Ankauf eines Teils des von Clemen und Firmenich-Richartzherausgegebenen Werkes über die kunsthistorische Ausstellung und zur Herausgabe eines illustriertenBerichts über die Ausstellung verwendet wurden.