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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
Entstehung
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EINZELNE ARBEITSGEBIETE

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ganze Gelände und war außerdem so angelegt, daß an zwei Stellen Doppelreihen Wagen zum Ent-bezw. Beladen bereitgestellt werden konnten. Diese Einrichtung hatte außerdem den Vorteil, daßsie in dringenden Fällen das Ausrangieren von Wagen auf dem Gelände ermöglichte.

Durch den Umstand, daß die Ausstellung von sehr vielen Einzelausstellern, die kleinere Postenausstellten, beschickt wurde, war der Waggonverkehr nicht sonderlich stark; dagegen der Eil-und Stückgutverkehr aber um so größer. Von der Königlichen Eisenbahnverwaltungwaren umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um die Ausstellungsgüter möglichst schnell derBestimmungsstation zuzuführen. Die Zustellung der Waggonladungen durch die städtische Hafen-bahn erfolgte anfänglich des Morgens und Mittags. Später, als der Verkehr zunahm, wurden auchdes Abends und in dringenden Fällen, nach Wunsch, einlaufende Waggons nach dem Geländeweiterbefördert.

Die Anschlußfracht vom Hafenbahnhof zum Ausstellungsgelände war, laut Vereinbarung mit derStadt Düsseldorf, auf 4 M. pro Waggon festgestellt. Außer dieser Anschlußfracht hatten die Empfängereine Gleisbenutzungsgebühr von 6 M. pro Waggon an die Ausstellungsleitung zu entrichten. Fürdiejenigen Wagen, welche auf dem Gelände nicht in der vorgeschriebenen Zeit (6 Stunden) ent- oderbeladen wurden und infolgedessen in den Bahnhof zurückgezogen und bei der nächstfolgendenBedienung wieder bereitgestellt werden mußten, wurde außer der Anschlußfracht eine Rangiergebührvon 3 M. pro Waggon erhoben.

Die gesamten Frachten und Gebühren wurden, auf Grund der Frachtbrief-Adressen der Speditions-Gesellschaft bezw. der Ausstellungsleitung, von der Hafenbahn monatlich mitgeteilt und in Rechnunggestellt. Die Speditions-Gesellschaft und Ausstellungsleitung erhoben ihrerseits an Hand der Fracht-briefe die fälligen Beträge von den Ausstellern und sonstigen Absendern. Für den Rücktransportnach Beendigung der Ausstellung betrug die Anschlußfracht ebenfalls, ohne Unterschied des Inhaltsund Gewichts, 10 M. pro Wagen, wovon 4 M. der Hafenbahn zufielen. Diese Gebühren wurden vonder Speditions-Gesellschaft, welche laut Vertrag sämtliche Frachtbriefe auszustellen hatte, durchNachnahme von den Empfängern eingezogen und der Hafenbahn und Ausstellungsleitung monatlichgutgeschrieben.

Angekommene Wagen

Abgegange

ne Wagen

Gesamtzahl

der Wagen

Monat

a) Baustoffe

b) Ausstellgut

a) Baustoffe

b) Ausstellgut

a) angekommen

b) abgegangen

Juli . . . 1903

5

__

5

_

August . »

5

5

September »

4

4

Oktober . »

5

5

November »

4

4

Dezember »

1

2

__

3

Januar . . 1904

5

5

Februar

»

12

4

16

März

»

48

25

73

April .

»

105

135

240

Mai . .

»

4

20

3

20

24

23

Juni . .

»

7

18

1

3

25

4

Juli . .

»

1

15

15

16

15

August

»

3

21

2

10

24

12

September »

1

36

34

37

34

Oktober . »

26

39

59

26

98

November »

2

60

44

2

104

Dezember »

45

6

51

S

umma

203

3"

150

191

514

34'

Um größere Objekte des Gartenbaues nach den von der Hafenbahn entfernt liegenden Hallen zubringen, namentlich die großen Koniferen, die riesigen Palmen von Winter und verschiedene andere,wurden von Dollberg in Duisburg Feldbahngleise gestellt, die rasch anzubringen, schnell zubeseitigen waren und gute Dienste geleistet haben.