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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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288 Anhänge.

die Translatio zum 7. Juni nachgetragen ist und im Ebersberger Clm. 5958 (v. J. 1459),dessen Kalendar nur des 13. Mai gedenkt, das Brevier die Translatio kennt.

C. Salzburg und Chicmsee.

1. Den heiligen Servatius erwähnen nicht: die Chiemseer Kaiendare CClm. 53065 (der Heilige wird aber in der Litanei aufgeführt und Bl. 291b steht auch ein Gebet:

in translatione sei Seruatii), 5349, 5439, die Kaiendare von St. Erentrud Clm. 15902(vor 1260) und der Codices Salisburg. aulici CClm. 15716, 15719.

2. Am 13. Mai erwähnen ihn: die Kaiendare von St. Erentrud Clm. 15909, derCodices Salisburg. aulici CClm. 15720, 15730, von St. Zeno Clm. 16447, Seon Clm.

10 17704 (französisch!), Raitenhaslach CClm. 12524, 12560, von St. Peter in SalzburgClm. 15955, der aus St. Peter stammende St. Erentruder Clm. 15915 und der ebenfallsaus St. Peter stammende Ebersberger Clm. 6044.

3. Am 7. oder 8. Juni erwähnt kein Kalendar den Heiligen.

D. Passau.15 1. Den heiligen Servatius erwähnen nicht: die Kaiendare von Alderspach Clm.

2772, Niederalteich (Benediktiner) Clm. 9480, St. Nicolaus Clm. 16137 und Semans-hausen Clm. 17616.

2. Am 13.Mai erwähnen ihn: die CClm. 11102,11103, beide aus Passau stammend,nicht näher bestimmbar, die Kaiendare von St. Nicolaus Clm. 16206, Alderspach CClm.

20 2640, 2725, 2768, 2773, 2777, 2820, 2823, 2831, 2856, 2873, Fürstenzell CClm. 7213,7215, 7248, 7254, Ranshofen Clm. 12729, der aus der Indersdorfer Bibliothek stammendeKalender Clm. 7746, das Necrologium von Niederalteich (XIII. s.), Jenaer Universitäts-bibliothek, Böse q. 1, und das Passauer Missale von 1505.

3. Am 7. oder 8. Juni kennt den Heiligen kein Kalendar.

25 E. Regensburg.

1. Den heiligen Servatius erwähnen nicht: teils wegen ihres hohen Alters, teilsdem römischen Gebrauch entsprechend die St. Emmeraner Kaiendare CClm. 210 (v. J.818), 14456 (IX. s.), 14221 (X. s.), 14124 (XI. s.), 14569 (XI. s.), die Oberaltaicher CClm.9633 (XII. s von einer Hand des XIV. s. zum 13. Mai nachgetragen), 9667, 9733, 9740,

ao 9743, die Abensberger (Karmeliter) CClm. 2503, 2505. Nicht hierher gehört Clm. 13067(Stadtbibliothek von Regensburg XI./XII. s.), der den 13. Mai kennt, aber aus derBenediktinerabtei Hastieres, Lütücher Diözese, stammt (vgl. Grotefend II, Vorwort),ferner die St. Emmeraner Kaiendare CClm. 14219, 14727, die keine Diözesankalendaresind, und Clm. 14770, Dominikancrkalendar mit späterem Nachtrag zum 13. Mai.

35 2. Am 13. Mai erwähnen ihn die St. Emmeranerkalendare CClm. 14111, 14183,

14270, 14504, 14548, 14588, 14622, 14662 (auch im Brevier), 14667, 14678, 14706,14724, 14744, 14769, 14771, 14774, 14783, 14868, 14892, 14908, 14930, die Ober-münsterer Totenbücher RA. Stift Obermünster Nr. 1 (um 1190), Nr. 2 (um 1280), zweiRegensburger Kaiendare der Münchner Universitätsbibliothek CCod. mscr. 218/8°,

40 744/4° unbestimmter Herkunft, das Prüeler Kalendar im Clm. 12115 (Bl. 25a), dasaus St. Georgen in Schamhaupten stammende Clm. 16603 und das RegensburgerMissale von 1497. Auch das Abensberger Kalendar im Clm. 2502 kennt den Heiligen,obwohl es ausgesprochenes Karmeliterkalendar ist. Das aus St. Erentrud (Salzburg)stammende Regensburger Diözesankalendar im Clm. 15914 weist am 13. Mai eine

45 leere Rasur auf.

3. Am 7. oder 8. Juni erwähnt kein Kalendar den Heiligen.