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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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287
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Anhünge. r>oy

Rasur! eingetragen), 7917 (aber nachgetragen!), 7921, 7923, 7924, 8060, die Kaiendarevon Landsberg Clm. 8098, Kl. Wessobrunn RA. Fase. XV Nr. 23 und RA. Nr. 22, DiessenCCltn. 5555, 5557, 5673, St. Ulrich in Augsburg CClm. 4382, 4393, 4394, 4417c' st. Ger-trud Kl. Augsburg RA. Fase. 1 Nr. 1, Ingolstadt Universitätsbibliothek CCod. msc'r. 743/4»745/4°, 825/4°. Dazu kommt noch der Indersdörfer Clm. 7614, der aus Pfaffenhofen' r >Augsburger Diözese, stammt und vielleicht Clm. 646.

3. Am 13. Mai und 7. Juni erwähnen ihn: zwei Codices des AugustinerklostersDiessen Clm. 5660 und 5677 (8. Juni, letzterer enthält auch das Bruchstück d welchesder Bearbeitung T angehört), ferner der aus St. Ulrich stammende Clm. 4382 (XIV. s.).

4. Eine Sonderstellung nehmen zwei Kaiendare des Chorherrenstiftes St. Moritz *»in Augsburg ein, RA. St. Moritz Augsburg Nr. 1 und Nr. 2, letzteres älter als Nr. 1.Nr. 1 erwähnt den Heiligen am 13. Mai, Nr. 2 nicht. Zum 14. Mai bemerken beideunter der Rubrik der Verstorbenen deposicio Seruatii, was sich wahrscheinlich nichtauf den Heiligen bezieht. Zum 17. Juni führen beide Codices den Heiligen nochmalsan, bemerken aber nicht, ob sie die Translatio meinen. Am 7. oder 8. Juni wird in Wbeiden Codices des Heiligen nicht gedacht. Es handelt sich also um einen speziellenKlosterbrauch.

B. Freising.

1. Den Heiligen erwähnen nicht: das älteste Freisinger Kalendar im Clm. 6421(X. s.) und gemäß dem römischen Gebrauch die Kaiendare von Ebersberg Clm. 5963 20(XIV. s.), Indersdorf CClm. 7598, 7650 (v. J. 1389), 7749 (v. J. 1391), Tegernsee CClm18100 (v. J. 1019), 19256, 19257, 19258, 19264, 19293, 19297, 19298, 19299, 1930019301, 19302, 19303, 19304, 19307, 19309, 19310, 19311, 19313, 19314, 19317, 19332'19333,19334,19335,19336,19339,19340,19341,19342, 19343, 19414, 19685, Benedikt-beuern CClm. 4548, 4563 (XI. s.), 4622 (v. J. 1084), 4779, 5037, Münchener Franzis- ^kanerkloster CClm. 8950, 9018 und die Schaf tiarer Prämonstratenserkalendare CClm.17019 (XII. s.), 17024 (XII. s.), 17422 (v. J. 1462), RA. Nr. 2 (XIII. s.), Nr. 4 (13901400)'

2. Am 13. Mai erwähnen ihn: das Kalendar von St. Johann, RA. ChorherrenstiftSt. Johann Nr. 30 (nach 1260), die Benediktinerkalendare von Ebersberg CClm. 5875,5879, 5999, 6000, 6004, 6017, 6030, Rott am Inn CClm. 15501, 15519, 15633, Scheiern soClm. 17482, Tegernsee CClm. 18245, 19312, 19316, 19331, die Zisterzienserkalendarevon Fürstenfeld CClm. 6915, 7038, die Chorherrenkalendare von Indersdorf RA. Kl.Indersdorf Nr. 2 (XIV. s.) CClm. 7650 (v.J. 1389 S. 94a), 7717, das Raitenbucher Clmi12301, die Benediktbeurer Kaiendare CClm. 4609, 4651, 4763, 4782a, der SchäftlarerClm. 17296 und der Freisinger Clm. 6422. 35

3. Am 13. Mai und 7. Juni erwähnen ihn: das Chorherrentotenbuch von Indersdorf,RA. Kl. Indersdorf Nr. 1 (letztes Drittel des XII. s., ältester handschriftlicher Beleg fürOberdeutschland), Nr. 5 (XV. s.) Clm. 7639 (römisches Kalendar, die Servatiustage voneiner Hand des XV. s. nachgetragen), St. Andreas Kollegiatstift RA. Nr. 163, Clm. 6473,die Tegernseer Kaiendare CClm. 1081, 18442 (8. Juni, XV. s.), 18777, 18782, 19263,' 4019275, das Beuerberger Clm. 5111, das Landshuter von St. Martin UniversitätsbibliothekCod. mscr. 687 Fol., das Münchener (Augustinerkloster) Clm. 8449 (XV. s.), die Ebers-berger CClm. 5917, 5964 und schließlich die Kaiendare des Missale Frisingense (Hain11303, XV. s neuere Auflage 1501), die aber, wie der Clm. 18442, die Translatio am

8. Juni verzeichnen. Wie diese beiden Kaiendare verhält sich auch das aus der «zweiten Hälfte des XVI. s. stammende, gedruckte Kalendar des Klosters $t. Veit RAKl. St. Veit Fase. Nr. 62. Regulierungen nach dem Diözesankalendar sind es wohl,wenn im Clm. 8849 aus dem Münchner Franziskanerkloster, der den 13. Mai kennt