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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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255
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Sante Servatien Leben. 255

mit der taufe er fich begoz.

feine ungebaere waren groz.G. 121,22f. 159Sp." die meffnaere ftiezen in her für:

do tobeter vor des münfters tür.

die phaffen begunden forgen, 3095 s

fo fi an dem häufigen morgen

folden gen ce chore,

daz fi der tobende tore

aneliefe unt muote.G. 121,27 got unt fant Seruacius der guote 3100 io

heten daz wol undervangen.

ein böte chom gegangen

unde faget, er fliefe fuoze;

doch fi waeren in grozer unmuoze,

der phaffen vil zuo im lief. 3105 15

fi funden in, daz er flief.G. 121,28f. ze ir gefihte er oufftuont.

er tete als die flafrehten tuont.

er fprach:herre, wa was ich?"

finnechlichen gefegenter fich. 3110 20

des waren fi an im ungewon.

fi vrageten in, wie ode wa vonG. 121,30 feine finne wahren erchüchet.G. 122,1 f. er fprach:do heinte was verruchet

mitternaht, do gienc ein man 3115 25

ouz dem münfter, der bran

als daz gefiirne hasiter.

unlange baeiter,

untz er mich nider ftrachte.

fein cefwe hant er rächte; 3120 30

manic chriuce teter obe mir.G. 122,3f. er fprach: 'des finnes hat geholfen dir

Seruacius, der hseilige.

den foltu loben mit underdige

unde ewichlichen fagen danc.'" 3125 35

3092 fein 3093 mefner 3094 tobter 3099 an lief 3100 feruaci 3102 bot3103 fagt er 3108 tet 3112 vragten 3114 haeint 3115 Mitteriv 3121 ob