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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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212 Sante Servatien Leben. Vd.IJlf.

0.67,1—70,6 der chriftenhaeit gefrümete weiten,

unde der himelchaeifer wolte,

daz ze der rnolten wurde diu molte 1720

unde der gaeist dem, der in hete gegeben,5 do verwandeloter fein leben

als ir nu habet gehöret.

nu folde auch werden geftöret141 Sp." diu verworhte Tungern. 1725

ein chünic was von Ungernio — Etzel was er genant —

er wuofte der chriften lant,

wan er dar umbe was gefant.

fwa er dehaeinen widerfatz vant, 1730

die muofen fich gegen im naeigen:is feinen gewalt wolter erzaeigen.

in grozem zorne chomer dar.

im volgete manic ungetauftiu fchar.

ftarch unde michel was fein her. 1735

die burgaere macheten fich ze wer20 als helde vermezzen.

iedoch wurden fi besezzen.

ir lant daz wart gar verhert.

daz heten fi vil wol erwert, 1740

wan fi waren unervorht,25 enheten fi fich niht verworht

an Seruatio, gotes iungeren,

den fi vertriben von Tungeren

ane alle feine fchulde. 1745

nu hetens verlorn gotes hulde30 unde gie über fie fein flac.

G. 70,7 daz gefez werte manigen tac,

1718 gefrumet 1721 het 1722 verwandelt er 1723 habt 1730 dehaein1731 neigen 1733 zorn 1734 vngeüvfte 1736 machten 1742 en/ /743iungere1744 tungere 1745 an 1746 heten fi 1748 wert

35 der here es te Triechte komen, die heiige fente Servas, ende wie gedan fin leven wasende wie dat he ein ende nam : nu vernemet, wie't darna quam. 1726 Vgl. Vd. 12455:der heiden conink van Ongeren : Tongeren. 1728 Vd. II 167 fi verwoeften allet lant.