Druckschrift 
Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
190
Einzelbild herunterladen
 

190 Sante Servatien Leben. Vd. 11503f.

daz zeichen weiten waete.G. 41.14 f. noch unde immer ift der ftreit: 1065

daz zaeichen Metze ir masifter geit.G. 42,2f. Der böte gegen Rome cherte.5 manigen zäher Auetor rerte

von iamer unde von troure.G.42,3 er volgetim für die moure. 1070

vil füeze waren ir worter:fich unde fein chorterw bevalh er im verre.

G. 42,5 gegen Bafel fuor der herre.

über Albe cherter do. 1075

G. 42,6f. feiner chünfte waren die Walhen vro,wan er manigen wewen vertraeip.is dehaein böfer gseift belaeip

l32Sp.b bei den tivelfühtigen.

genuoge fprachen, die da vor fwigen; 1080

die blinden gefahen;den chrumben genade gefchahen.20 die toren wurden gefunt.

G. 42,8f. fein chumft wart ze Rome chunt:

von des haeiligen gaeiftes geriune 1085

guoten liuten chom ze gefiune,die ez got lie wizzen gerne,25 wie ein vil liehter Herne

Rome nahenete unde erfchineden wech, den er da fuor hine: 1090

daz heter umbe got gearnet.G. 42, ll f. Romaere waren gewarnet,30 daz fi in wol enphiengen.

die burgaere ouzgiengen

1071 fvz 1072 fein erg. von H 1074 Bafel H] da fi 1077 wen 1078 gaft1080 fprache 1085 gertfne 1086 gefvne 1088 ein / 1089 nahente vnt erfchin1090 fSr hin

35 1065 Man beachte, daß der Dichter ausdrücklich die Frage, ob Servatius oder

Auetor den Altarstein wieder zusammengefügt hat, als eine noch schwebendeStreitfrage bezeichnet; G. 41,14 f. ist das nicht so deutlich gesagt und Vd. geht mitStillschweigen darüber hinweg.