178 Sante Servatien Leben. Vd. 1745f.; 769f.
milte fwes er mähte. 680
diu minne gotes hetln befezzen.
lützel was fein vergezzen.
fein trinchen was vil chlasine.i dife tugende fint gemaeine
m anigen haeiligen gewefen: 685
von dehaeinem habe wir gelefen,
der ir aller famt fo phlaege
und an ir dehaeiner waere trage.io dirre herre enphie ir aller Ion.
G. 28,11 f. Johannes Elymon 690
fein guot nie manne verzech:
fwaz fante Seruatio got verlech,
daz was der notigen diet.i5 G. 28,18f. Johannes von der werlde fchiet,
der da entflief ouf gotes bruften 695
vrei vor böfen geluften.
Seruacius hete fich fo wol behuot,
daz er weder hertze noch muot20 127 Sp. b nie von dehaeinem valfche bechorte.
er phlac niht verlazener worte. 700
G. 30,2f. man fchreibet von fante Johanne,
dem chreftigen manne,
den der engel feinem vater gehiez,25 unde der den himelcheeifer ftiez
in des Jordanes ünde, 705
wie er für feine fünde
bouwete die wüefte
unde wie er da leben müefte30 ungewiffer fpeife.
nu vernemet Seruatien weife. 710
680 milt 684 tugent 686 hab 691 niemen 694 werlt 696 vrie 697 het700 verlazner 702 chreftigem 703 den H] dem 707 boute; w°fte: mvfte 710 ver-neint Seruacin (nach dem n ein Balken wegradiert) w
35 694 Vgl. himml. Jer. Diemer 362,2f.; Waag35f. Daz was Johannes euuangelifta,
Der über die gotes brufte Uile fuze linete unze er inflief; siehe C. von Kraus, Ge-dichte des 12. Jahrhunderts, S. IX Anm.