Vorwort XI
ihre Handschriftenschätze benutzen zu dürfen, bin ich außerdem denBibliotheken in Brüssel, Haag, Maihingen, München, Trier und Wienverpflichtet, ebenso dem Reichsarchiv in München und dem Ger-manischen Museum in Nürnberg. Für briefliche Mitteilungen J. vanden Gheyn in Brüssel und A. J. A. Flament in Maastriecht. Flamenthatte auch die Liebenswürdigkeit, den Servatiusschlüssel für michphotographieren zu lassen. Herr Geheimer Hofrat E. von Steinmeyerwar stets mit freundlichem Rat bei der Hand, wenn ich ihn darumanging. Meinen verehrten Kollegen und Freunden Dr. Th. Schermannund Dr. Emil Wolff habe ich für manche mündliche Aufklärung zudanken. Stets bereit, meine Arbeit zu fördern, waren mit alterprobterLiebenswürdigkeit der Direktor der kgl. bayer. Hof- und StaatsbibliothekHerr Dr. H. Schnorr von Carolsfeld und die Herren OberbibliothekareDr. G. Leidinger und Dr. G. Wolff. Herr Oberbibliothekar Wolff hatals Vorstand unserer Universitätsbibliothek, wo er konnte, dafür gesorgt,daß ich das an die Universitätsbibliothek übersandte Handschriften-material bequem benutzen konnte. Herr cand. phil. M. Stefl und meineSchwester waren so freundlich, die Namenverzeichnisse für das Buchzu übernehmen. Ihnen allen herzlichen Dank! Ganz besonderer Dankgebührt aber dem Herrn Verleger, der für die schöne Ausstattung desBuches gesorgt und den größten Teil der Druckkosten auf sich ge-nommen 'hat, und außerdem meinen beiden Hörern, Herrn SchriftstellerLeopold Weber und Herrn cand. phil. Georg Wenzel: sie beide habenvom ganzen Buch die zweite Korrektur mitgelesen und den ober-deutschen Servatius dabei noch einmal mit der Handschrift verglichen.Überhaupt ist, was die Texte anlangt, alle mögliche Sorgfalt verwandtworden, um Fehler, die bei Abschriften und Kollationen immer unter-laufen, durch nochmaliges Vergleichen mit den Handschriften währenddes Druckes zu vermeiden. Ich selbst habe bei der ersten Korrekturder Gesta J nochmals und bei der zweiten G ganz durchkollationiert.Die Gestaltung des Textes war bei der nur doppelarmigen Überlieferungder Gesta an manchen Stellen nicht einfach und es muß dabei über-haupt bedacht werden, daß es sich fast durchweg um eine Editioprinceps handelt.