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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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nunftkenntniß von seinem Daseyn, rind belebt undstärkt auf solche Weise nicht, nur dett Glauben anGottes Daseyn, sondern auch an die Realität allerandern übersinnlichen Gegenstände, welche die Ver-nunft lehrt, z. B. an die Realität der Fortdauernach dem Tode, und der Vergeltung dc's Guten undBösen . . . (S. 562). Das übernatürliche Wesen, welches eineLehre offenbart, die zur Tugend begeistert, welches jede Lügeverdammet, welches Alles auf Gott bezieht, welches zur Heilig-keit und Glückseligkeit führt, welches über alle menschliche Weis-heit und Heiligkeit erhaben ist, ist unstreitig wahrhaftig, undGott selbst, wenn es sich als den wahren Gott, als den SohnGottes verkündigt, der dazu in die Welt gekommen ist, den Va-ter zu verherrlichen und die Menschen selig zu macken (S. 543-547)." Siehe auch die Met. S. 295 * und S. 270.

Mit vollem Rechte, mit der größten Berubigung unsers Her-zens rufen wir nun am Schluffe aller philosophischen Forschungenaus:Nicht Plato, nicht Aristoteles, nicht Wolf, nicht Kant, nicht FichteundSchelling..., sondernJesus Christus ist es, dem wir alleWeisheit, alleKraft, allenTrost, alleHoffnung zu ver-danken haben, dem wir den festesten Glauben und diebereitwilligste Folgsamkeit schwören. Ja Herr, zuwem anders sollten wir gehen, als zu dir? Du hast dieWorte des ewigen Lebens. Wir haben erkannt und ge-glaubt, daß du bist Christus, der Sohn Gottes (Joh. VI,69.70). Ich habe nicht geglaubt, daß ich etwas andereswisse, als Jesum, den Gekreuzigten (1 Kor. II,2). Einenandern Grund kann Niemand legen, als den, welchergelegt ist, und dieser ist Jesus Christus (1 Kor. III, 11).Ich halte alles für Auskehricht in Vergleich mit derAlles übertrcffenden Erkcnntniß Jesu Christi, umdessen willen ich Allem entsagt habe (Philipper III, 8.9)."Mit der freudigsten Huldigung unsers Herzens hören wir dich, wiedu uns allen zurufst:Kommet alle zu mir, ich will eucherquicken. Ich bin das Licht, welches in die Welt ge-kommen ist, damit Alle, die an mich glauben, nicht inder Finsterniß bleiben. Wer zu mir kommt, den wirdnicht hungern, und, wer an mich glaubt, den wird nichtdursten. Keiner hat den Vater gesehen, als der, wel-cher von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. Wahr-lich, wahrlich sage ich euch: Wer an mich glaubt, derhat das ewigeLeben (Matth. XI, 28. Job. XII, 46. VI, 35.46. 47)."