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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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dcutnngen: 1. das Universum, 2. die Erde, 3. die Menschen, 4. dieirdisch gesinnten Menschen ....

5. Bon der (fehlerhaften) Zerschneidung (cli^ectio) einesSalzes, z. B.:Nun lobet alle Gott." 1. Ucber daS Wort:Nun",2.lobet", 3.alle", 4.Gott."

Arten.

§. 185.

Sind die Einthrilungsglicdcr kontradiktorisch entgegengesetzt, soist die Division zweigliederig; sind sie aber konträr entgegen-gesetzt, so können sie mehrglicderig seyn.

Betrachtet man ein Eintheilnngsglied wieder als ein logi-sches Ganze (als eine Gattung), welches in seine Thcile (in dieArten) zerlegt werden soll; so ist diese logiscbe Division (des Ein-thcilungsglicdes) in Beziehung auf das frühere logische Ganze eineUntcreinthcilung (sudclivisio). Eine Nebcnabthcilung ent-steht, wenn man das nämliche logische Ganze beibehält, unddasselbe in einer andern Hinsicht (nach einem andern Einthcilnngs-grunde) eintheilt. Beispiel: einer Untereintheilung: Ein Dreieckist entweder ein rechtwinkliches, oder ein nichtrechtwinkliches. Einnichtrcchtwinkliches ist entweder ein spitz - oder ein stumpfwinklichesDreieck. Beispiel einer Nebeneintheil u n g: Die Dreiecke sindin Ansehung der Winkel entweder recht-, oder spitz-, oder stumpf-winklich; in Ansehung der Gleichheit oder Ungleichheit der Seitenentweder gleichseitig, oder nichtgleichseitig. Ein System(eine Classifikation) von Eintheilungen besteht darin, daß man soviele Neben- und Untere intheil nngeii eines Begriffs macht,als cs zu einer gewissen Absicht nothwcndig und nützlich ist. Eine logi-sche Tafel ist die Darstellung einer solchen Classifikation für's Auge.

Regeln.

§. 186.

I. Die Eintheilnng muß angemessen (adäquat) seyn,d. i. sie mnß alle Eintheilungsgliedcr der Sphäre des Begriffs undnnr diese enthalten, also weder zu viele, noch zu wenige,daher muß sie so beschaffen seyn, daß die Thcilungsgliedcr zusam-men genommen dem Ganzen (dem Umfange) gleich sind.

Beispiele, wo zu viele Thcilungsglicder sind: AusgedehnteDinge sind entweder Punkte, oder Linien, oder Flächen, oderKörper. Moralisch gute Handlungen sind entweder gebotene,oder gcrathcne, oder bloß erlaubte Handlungen.

Beispiele, wo zu wenige Thcilungsglieder sind: Alle Hand-lungen sind entweder gebotene, oder verbotene (hier fehlen: die ge-rathenen und bloß erlaubten). Die Dreiecke sind entwedergleichseitige oder glcichschenkliche (hier fehlen die Dreiecke, derenSeiten alle ungleich sind).

Z. 187.

H. Die Einthcilung muß in den einzelnen Glic-