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v. d. Gabelentz und Meyer,
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behalten müssen, eine mikronesische Sprache untersuchten. Die Ant-wort fiel nicht schlechthin bejahend aus. Alle drei Sprachen zeigenin ihrem Baue Abweichungen unter sich und den melanesischengegenüber, welche vor der Hand noch ihre Zutheilung zu einer dervorhandenen Gruppen unthunlich erscheinen lassen. Alle drei aberzeigen eine mehr oder minder starke Verquickung mit malaiisch-polynesischen Elementen. Noch weniger wollte es uns gelingen dasMaterial der Halmaherasprachen, welches wir der besonderen Gütedes Herrn van Musschenbroek verdanken, einer bestimmten Stelle ein-,zufügen. Wir haben oben das linguistische Problem und seineSchwierigkeiten so eingehend dargestellt, um zu beweisen, dass wirnicht mit leichten Anforderungen an’s Werk gegangen sind, nicht umden Schein zu gewinnen, als wären wir im Stande, und als wärejetzt die Zeit das Räthsel zu lösen. Von der Mangelhaftigkeit desvorhandenen Untersuchungsstoffes soll hier nicht zum zweiten Malegeredet werden. Hätten wir nur Zeit gehabt ihn so zu verarbeitenund auszubeuten wie wir gewollt, hätten wir nur noch ein Jahr langso zusammen weiter forschen können. Dass wir auf manche Erwei-terung, auf die Einverleibung so manches in Reisewerken enthaltenenMaterials verzichten mussten, -— das war zu verschmerzen.
Der Aufenthaltswechsel des Einen von uns gestattete keine Fort-setzung unserer gemeinsamen Arbeit und gezwungen übergeben wirdaher unser polyglottes Wörterbuch in der vorliegenden Ge-stalt der Öffentlichkeit. Wie es da liegt, ist es nichts weiter als eine
Vorarbeit. Ehe wir an eine lexicalische Vergleichung gehen konnten,
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mussten wir die vergleichbaren Wörter sammeln und ordnen. DieseAnordnung war mithin eine vorläufige: wir stellten das Vergleich-bare, mithin das Ahnlichscheinende nebeneinander, um später prüfenzu können, ob die ähnlichen Wörter auch gleichen Ursprunges seien.Die Ermittelung von Lautverschiebungsgesetzen, soweit solche nichtbereits in den »Melanesischen Sprachen« geschehen, — sollte sich an-schliessen, eine zweite, endgültige Ordnung der Vocabeln nach ihrerwirklichen Verwandtschaft, ein wissenschaftlich vergleichen-des Wörterbnch vorgelegt werden. Man muss nie ernstlich mitSprachvergleichungen zu thun gehabt haben, um nicht einzusehen,wie sehr sich ein solches Werk von einer Polyglotte nach Art derunsrigen unterscheiden würde; denn es ist bekannt, wie oft in den