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Genie und Irrsinn in ihren Beziehungen zum Gesetz, zur Kritik und zur Geschichte
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Genie und Irrsinn.

kische Einfall in jedem Dorfe ein Gratis-WirtShaus fürdie Reisenden errichten zu lassen.

Schön ist anch jene Phrase, mit der er die Begriffe vonVaterland in einer kleinen italienischen Landstadt schildert:„Bon klein ans finden wir unser erstes Vaterland da, wounser einfaches Türmchen steht;" merkwürdig, weil er ge-wiß auf seine Armut und auf die Ursache seines Ver-brechens anspielt, ist dieser Denkspruch: „Wie viele Malehaben die Unterdrückten Gott angerufen, der aber niemals

Mitleid mit ihrer kläglichen Lage gehabt hat;.

Sklaverei und Hunger bringen manchem rechtlichen undfreien Bürger den Tod oder die Galeere."

Vor allem merkwürdig ist jener Ausspruch, von deinman sagen würde, er sei „in eigener Sache" gethan, wenner nicht sehr viel früher wäre geschrieben worden: „Es istverwerflich, daß die Negierung strenge Strafen über den-jenigen verhängt, der den einfachen Gedanken hat, dieStaatsform zu ändern, und das Staatsoberhaupt anzu-greifen. Das Vaterland ist für alle die gleiche Mutter;das Gesetz muß für alle die Schwester des Todes sein,welcher niemanden verschont; wenn es Zeit ist, faßt erkräftig seine Waffe." — Auch scheint mir seine angeblicheVolks- und Nevolutionshymne nicht ohne eine gewisse wildeSchönheit zu sein, obgleich die Prosodie dabei schlecht fährt:

Wir hören, wir hören, Brüder,

Den Schall, den Schall der Trompete.

Und weiter unten:

Auf, auf! ihr Brüder, zaudern wir nicht mehr!

Seit einer Stunde schon ruft uns der KlangDer Glocke; zu den Waffen! eilen wirZur Kirche, unf'rer Mutter; finden werdenWir dort das Banner unsres Vaterlandes,

Das uns herbeiruft, Hilfe ihm zu bringen.

Sehr richtig vergleicht er den einsamen Menschen mitdem gesellig lebenden: „Wenn er allein steht, ist er schwach