Eenie und Irrsinn, 249
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s regen, ihre Güte zu erheben und ihre Schönheit mitWohlgefallen zu betrachten, man die ganze Zärtlichkeit dermütterlichen Liebe, die ganze Verdorbenheit eines ungesun-den Hofmanns, oder endlich, die ganze Dummheit des so-s genannten gemeinen Menschenverstandes weniger dazu nötigj hätte?
l »Diese übelangebrachte Zeugungsmanie, die unerbittlichalle Völker in einen Abgrund treibt, aus dem es lein Ent-rinnen gicbt, und welche die Aufmerksamkeit von Malthusfesselte, erinnert mich an den König Midas, der, sterblichverliebt in das Gold, von Dionysos erbat, daß alles, was er^ anrühre, sich in Gold verwandeln möchte. Dionysos gewährtees; aber auf die ersten Ergüsse freudigen Entzückens, alser unter seinen Augen die wunderbare Verwandlung vor^ sich gehen sah, folgte bald Bestürzung, Traurigkeit undendlich Verzweiflung; da sich seine Nahrungsmittel auch inGold verwandelten, sah er sich, durch sich selbst, zum Hunger-tode verurteilt."
Ich glaube nicht, daß irgend ein Beispiel besser als diesesdas Vorhandensein einer sehr thätigen, starken Psyche be-! weist, die nur in einem einzigen, gewissen Punkte krank
i ist. — Wer die Schriften der Royer und des Comte kennt,
wird thalsächlich in jenen Ideen nichts Verrücktes finden,als den Spleen, kein Salz zu essen, was Bosisto init demübel angebrachten Einwand rechtfertigt, daß die Wilden,trotzdem sie es nicht gebrauchen, stark und kräftig sind;sowie die Idee, daß die Eisenbahnen den Erdball zuGrunde richten; und die, so ganz und gar leicht bekleidet>. zu gehen. Die letztere Absonderlichkeit rechtfertigt übrigens^ unser Graphomane sehr gut mit der römischen Einfach-heit und mit der nicht gänzlich irrigen Behauptung,daß sie zur besseren Erhaltung des Haarwuchses beitrage,und indem er ferner'sehr richtig bemerkt, daß wenner nicht dies auffallende Kostüm angenommen hätte, ernicht die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich selbst und auf