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Genie und Irrsinn in ihren Beziehungen zum Gesetz, zur Kritik und zur Geschichte
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Genie und Irrsinn.

sophen, „alle können glücklich sein, auch die Reichen, vor-ausgesetzt, daß sie es sein wollen."

Viele meiner Schüler werden sich unzweifelhaft eines ge-wissen B.erinnern, welcher nun vollkommen geheilt ist

und den man mit Recht ein populäres Genie nennen konnte.Er war Musiker, Diener, Lastträger, Wirt, Modewaren-händler, Lehrer, Soldat, Schriftsteller, ohne je vom Glückebegünstigt zu werden. Er ließ uns beim Abschiede seineLebensbeschreibung zurück, welche, abgesehen von einigenVerstößen gegen die Rechtschreibung, wohl verdient, ver-öffentlicht zu werden. Als er wünschte aus dem Irren-Hause entlassen zu werden, bat er mich um seine Freiheitin folgenden Versen, die für einen ungebildeten Manndurchaus nicht übel sind.

Li äsUa A1K21L Spora," u. 8.

(Der Unterzeichnete bittet seinen lieben Arzt, als unfern gemein-schaftlichen Vater, um Freiheit und Entlassung aus dem Kloster. Undda sein Arzt im Busen eine reine, offene, ganze Seele birgt, hofftder Unterzeichnete, daß ihm die erbetene Vergünstigung gewährtwird u. s. w.)

Es sind nur wenige Tage her, daß ich einen armenZeitungsverkäufer den Kreislauf des Lebens in folgendeWorte zusammenfassen hörte:

„Wir sterben nicht; ist die Seele abgenutzt, so fällt sieauseinander und erleidet eine Umwandlung. Zum Be-weise, daß es sich so verhält, beobachtete ich, wie einesTages mein Vater den Leichnam eines Maultieres ver-scharrte; nicht lange nachher wuchsen auf jenem Flecke vielePilze und die Kartoffeln, welche vorher nur immer sehr kleingewesen waren, erreichten nun wenigstens den doppeltenUmsang."