Eenik und Irrsinn.
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mir auf die klarste Weise dargethan, daß die Gemüts-stimmimg der Geisteskranken fortwährenden Veränderungen,welche auf das genaueste mit dein Steigen und Fallen desBarometers und Thermometers übereinstimmen, unter-worfen ist.'*) Wenn sich die Temperatur, zumal nach plötz-lichem Wechsel, über fünfundzwanzig, dreißig und zweiund-zwanzig Centigrad erhebt, steigern sich die durchschnittlichenAnfälle des Wahnsinns von neunundzwanzig auf fünfzig.An Tagen, in welchen der Stand der Barometer auf plötz-lichen Umschlag des Wetters hindentete, stieg die Zahl derAnfälle mit außerordentlicher Schnelligkeit von vierund--dreißig auf sechsundvierzig.
Die Beobachtung und das Studium von 23,602 Geistes-kranken brachte mich ferner zur Erkenntnis, daß der Aus-bruch und die Entwickelung des Wahnsinns im allgemeinenmit der in jedem Monate stattstndenden Steigerung derTemperatur zusammcntrifft. Es ist nur hervorznheben,daß in diesem Sinne die ersten warmen Tage eine stärkereWirkung üben, als die höchste Juli- und Augusttemperatur,welcher der Organismus leichter widersteht, weil er all-mählich und stufenweise zu ihr hinaufgeleitet wurde. Amunbedeutendsten ist die Anzahl der Ausbrüche von Geistes-kranken in den kältesten Monaten des Jahres.
Wärmegrad in Lentigrade». Ausbrüche d. Wahnsinns.
Juni
21.29
2701
Mai
16.75
2642
Juli
23.75
2614
August
21.92
2261
April
16.12
2237
März
6.60
1829
Oktober
12.77
1637
September
19.00
1604