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1 (1777)
Entstehung
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Z26 Untersuchung über die Entstehung

gemeinen lenke von dieser sonderbaren Kunst, die Neu-gierde kaufte sie den Priestern häufig ab, und so warddie philosophische lehre von dem Einst, der Gestirne garbald in Chaldaa allgemein bekannt: aber das ungelehrteVolk konnte sie nicht verdauen, es mengte nun allesdurch einander, es gab jedem Menschen und jeder Be-gebenheit desselben seine eigene Konstellation, sein eige-nes Gestirn, und so wurde die ursprüngliche Idee, vondein Zusammenhänge des Ganzen, und von der genauenBeziehung seiner einzelnen Theile aus einander, allerdingssehr verunstaltet. Dann machte man den Saturn zueinem Stern, der Unglück und Traurigkeit über dieMenschen auSgöß; Mars stiftete Zwietracht lind Krie-ge; Merkur bildete Räuber, Venus veranlaßt verlieb-te Ausschweifungen u. s. w; auf gleiche 'Art trug manauch den Sternbildern des Thierkreises sowohl als denübrigen Gestirnen, nach Beschaffenheit ihres Standesmit den Planeten, mit dem Monde und der Sonne, ^ge-wisse Verrichtungen aus.

Allein die Astronomen märzken in der Folge viel der-gleichen Irrthümcr wieder aus: denn zu der Zeit deSStrabo* befolgte» die Chaldäer nur noch etliche astro-logische Regeln, lind verwarfen die übrigen alle; auchsiel die Sterndeuterey um diese Zeit überhaupt sehr tiefhinab: denil die Priester fanden nunmehro ihre Rech-nung ben deren Ausübung nicht mehr.

Schließlich wäre noch anzumerken, daß zwar dieAstrologie in unserm aufgeklärten Jahrhunderte weiterkeinem Beyfall findet: aber zu Ende des letzten Jahr-hunderts schickte doch noch ein gewisser Italiäner an denPabst Innoceno den XI eine Prophezeiung von demAusgange des Türkenkrieges oder der wienerischen Be-lagerung :

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