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1 (1777)
Entstehung
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Z16 Untersuchung über die Entstehung

Sobald der Mensch einige Kenntnisse erlangt hatte;dann fühlte er sich gleichsam, ein Gott zu seyn und sagtezu sich selbst: ich bin das oberste Wesen unter allen Din-gen, die auf Erden sind! Denn es ist zu wissen, daßsich alle Nationen, wenn sie zu ihren Kenntnissen gleichnicht durch göttliche Offenbarungen gelangt waren, stetsfür die vornehmsten aller Wesen der Welt hielten undbloß, um über alle andere Geschöpfe nach Wohlgefallenzu herrschen, gemacht waren.: also war es die allzu leb-hafte Einbildungskraft, und nicht Dumheik, die denMenschen zu den hochtrabenden Ausdrücken: wir sindGötter! verleitete; und die prophetische Astrologie isteben so wenig, als angeführte stolze Einbildung, ausDumheit entstanden.

Aber die natürliche Astrologie bestehet bloß in denResultaten einer langen Reihe von Beobachtungen: dieprophetische hingegen ist ein ordentliches System. Nunwird der Ungelehrte niemals Systeme erfinden: denn der-gleichen Arbeiten kann nur der Gelehrte, der Philosophunternehmen. Der Uebergang von der natürlichen Astro-logie zu der prophetischen oder Sterndeuterey seht dieKenntniß eines unbekannten Principiums des Menschenvoraus: und derjenige, welcher, um den geistigen Aus-fluß der Gestirne auf den Menschen wirken zu lassen,ihm ebenfalls eine geistige Seele schuf; der, welcherGeist und Materie unterschied und wieder zusammenschmolz: kann der wohl was geringeres, alsein großerPhilosoph gewesen seyn?

Unterdessen scheint es doch, als ob die Quelle derSterndeutung bloß in dem Materialismus zu suchen sey:denn da der Mensch auf solche Art von dem Einflüsseder Gestirne regiert wird: so ist er weiter nichts, alseine Maschine, deren Triebfedern die Sterne sind. Mansehe einmal hier den Spinoza unter jenem ältesten Volke

auf-