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1 (1777)
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301
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Sternkunde bey den Akademikern, ^or

und daraus die Wetterveranderungen vorher verkündigt.Aber da wir schon oft von dieser Art Beobachtungen,auf die man sic!) in Asien und Griechenland so allgemeinlegte, geredet haben: so müssen wir »och bemerken, daßdie Philosophen gedachte Erscheinungen der Sterne dem-ohngeachket keinesweges für die Ursachen der Witterungnach Beschaffenheit der Jahreszeiten hielten. Sie sa-hen zwar wohl, daß die Folge der Jahreszeiten oder dieHauptabwechselungen der Temperatur, mit jenem Her-vorrücken gewisser Sterne aus den Sonnenstralen har-monirte, und daß diese Kenntniß zum Behuf des Acker-baues brauchbar war: allein sie sahen auch wohl ein, daßdie wahre Ursache dieser Veränderung eigentlich in demhohen oder tiefen Stande der Sonne gesucht werden muß-te, und setzten zum Uebersiuß den veränderlichen Mon-denschein als eine Ursache der Fruchtbarkeit und des Miß-wuchses hinzu. Daß sie aber dergleichen Witterungsre-geln für den Landmann auf gedachten Aufgang verschiede-ner Heller Sterne reducirten, kömmt daher, weil die ge-meinen Leute einmal aus diese Erscheinungen acht zu ha-ben, gewohnt waren, und weil sie die Sterne bequemerals die Sonne ansehen konnten. Man kann sich hiervonbey dem Geminus *, der sich über diese Meynung dergriechischen Philosophen weitläuftig erklärt, mit mehrermRaths erholen.

Wenn man übrigens bedenkt, daß diese Beobach-tungen in Griechenland von der Zeit des Chirons bisauf den Hipparck), welches ein Zeitraum von 120sJahren ist, ununterbrochen fortgesetzt worden sind; undwenn man überlegt, daß Callisthenes zu Babylon Re-sultate einer l 900 jährigen Reihe solcher Beobachtungen,die allemal mit Nachrichten von der zugehörigen oder dar-auf erfolgten Witterung begleitet waren, fand: so kön-nen dergleichen Beobachtungen doch wohl einige allgemeine

Wirte-

* c. 14.