Sternkunde bep den Akademikern. 299
wie auch über die Natur der Finsternisse geschrieben.Aber diese Schriften sind ebenfalls verlohren. Uebri-ge»s hat auch dieser Vpumitto die Optik behandelt.Und er war der allererste unter allen Schriftstellern, derdiesen Gegenstand bearbeitete.*
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Der syzische Nallippus lebte ohngefthr um dasJahr Z2O vor Christi Geburt, und er ist bloß wegenseiner Verbesserung des Meronischen Zeitraums und we-gen seiner daraus entstandenen 76jährigen Periodeberühmt.
Die zwölfte Paraqraphe des vorhergehendsnAbschnittsgab uns von einer Unvollkommenheit der 19 jährigen oder6940 tägigen Periode des UNcron Nachricht: und die-ser Fehler bestand darinne, daß die Sonne bcy der Vol-lendung der alten Periode die neue schon wieder vor 9 undeiner halben Stunde, der Mond hingegen vor 7, und ei-ner halben Stunde, angefangen hatte. Auf solche Artmußte der Neumond nach vier verlaufenen Perioden umohngefehr ;o Stunden zu früh fallen und daher einigeUnordnung, in Rücksicht auf die olympischen Spiele, an-richten. Rallippus bemerkte diesen Fehler, bey Gele-genheit einer Finsterniß, die sich sechs Jahr vor demTode des Alexanders ereignete,** und schlug vor, alle74. Jahre einen Tag wegzuwerfen, indem inan nur denletzten zotägigen Monath, der vierten Periode des^e-rsn, in einen rz-tägigen verwandeln dürfte. Diese 76jährige Periode, ist eö, die man nach ihrem Erfinder,die Kallippifche nennt: und sie wurde im Jahre gzovorunserer Zeitrechnung, oder im siebenten Jahre der siechs-ten Periode des Meron eingeführt. Nun sind in die-ser 27759 tägigen Periode des Aallippus lauter Jahre
von
* Oe l'cienr. ^lskbemsk.
* * /per-i/e»-. Oill. 6,llrvn. p. HZ