298 Sternkunde bey den Akademikern.
sie zum Behuf dieser astronomischen Geschichte gut benu-tzen. Doch wenn man das ganze Werk des Errdemusaus einem, in unfern Erläuterungen eingerückten Frag-mente desselben * bcurtheilen darf: so enthielt es lautereinzelne Begebenheiten, die noch dazu sehr unverdauetunter einander geworfen waren.
Rlcanthes, der Stoiker, sagte: die Sterne ha-ben eine kugelförmige Gestalt und die Sonne bewegt sichin Schraubengängen aus Süd gen Norden und umge-kehrt.*" Dieß ist ein glücklicher Einfall, welcher leh-ret, daß man die Geometrie und Mechanik seit den Zei-ten des Plato steißig betrieben hat.
Angeführter Theophrast lehrte, daß da, wo mandie Milchstraße bemerkt, die beyden Halbkugeln des Him-mels zusammen geküttet wären: s denn er bildete sichein, als ob der Raum hinter diesem saphirnen Himmelvon einem Hellen Lichte erleuchtet würde und daß die Fu-gen der beyden Halbkugeln, um all das Hells Licht aufzu-halten, nicht vorsichtig genug verschmiert wären.
Actolicus, aus Pitineo, hat uns zwey Werke,über die Himmelskugel und über das Hervorrücken derSterne aus den Sonnenstralen hintcrlasten. Apollo-nins von Minduö und Epitstnes hatten die Stern-kunde bey den Chaldäern gelernt, und jeder hatte einevon den zwo Meynungen der Chaldäer, über die Naturder Kometen angenommen. Philipp Medmäus be-obachtete das Hervorrücken der Sterne aus den Sonnen-stralen sh. Philipp Gpumius, der Schüler desPlato hatte zwey wichtige Bücher über die Größe undden Abstand der Sonne und des Monds von der Erde,
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* sten Band. 8- Ab sch. §. 12 .
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k k 2 ten Band. 8- Absch. §. 8-