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1 (1777)
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290 Sternkunde bey den Akademikern.

konnten: daher setzte er die Planeten an kleinere Sphä-ren , die sich an ihren 'zugehörigen großen Himmeln hcr-umwälzten Aber er gab auch selbst der Sonne dreykoncenkrische Himmel: der erste drehere fick) täglich ein-mal aus Morgen gegen Abend um die ?lre des 2lequa-Lors herum und führte die daran befestigte Sonne so mitsich fort, daß Tag und Nacht entstand; der zweete dra-hete sich um die Axe der Ekliptik in einem Jahre herumund verursachte die Abwechselung der Jahreszeiten; undder dritte bewegte sich überaus langsam gerade aus Mit-ternacht gegen Mittag und verringerte auf solche Art denNeigungswinkel der Ekliptik gegen den Aegnator, von Zeitzu Zeit, um einen sehr geringen Theil. Eben so bekamauch der Mond seine drey Sphären, die ihn auch in sei-ner dreyfach zusammengesetzten Bewegung erhielten. Je-der von den übrigen Planeten hatte vier Himmel: näm-lich dreye für die tägliche Bewegung und für dis Bewe-gung der Lange und Breite, wie bey dem Mond: undder vierte kleinere Himmel wurde noch, um den Rück-lauf und Stillstand derselben zu erklären, hinzugesetzk.Noch ist zu merken, daß die durchsichtige Masse dieserHimmel sehr dicke war, und daß sich die Planeten, bloßwegen der überaus großen Dicke dieser Himmel, die mitihren Flachen allerdings einander berührten, in verschie-denen Entfernungen von der Erde befinden mußten. Die-se Hypothese ist freylich sonderbar genug ausgedacht.Sie fand bey den Griechen vielen Beyfall. Aristote-les bewunderte ihre Schönheit und war mit dem Ett-doplis einerlei) Meynung.

§. 8 .

Rallippus, der Autor einer bereits oben angeführ-ten berühmten Periode, und Polemarch, des erstemLehrer, den Eudoxus gebildet hatte, unternahmen bloß

des-

* d.. XII. L. 8,