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1 (1777)
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204
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204 Sternkunde bey den Aegyptl'ern.

Fache war: so schließt man billig, daß entweder dieWissenschaft seiner Lehrer nicht weit her gewesen seynmag, oder daß Thales seinen Lehrern wenig Ehre ge-macht habe.

Man eignet den Aegyptl'ern ferner eine große Mengeastronomischer Beobachtungen zu: nämlich Z7g Be-obachtungen von Sonnenfinsternissen und Zzr von denVerfinsterungen des Monds; und dieß ist wirklich diewahre Verhältniß zwischen den Finsternissen der Sonneund des Monds, die in einem bestimmten Zeiträumeunter einerley Horizonte erscheinen können. Daher be-merkt auch schon Momücla in seiner mathematischenGeschichte, daß angeführte Beobachtungen keineswegeserdichtet, sondern allerdings von den Aegyptiern beobach-tet worden seyen: denn es sey gar nicht wahrscheinlich,daß ein blindes Glück eine so große Uebereinstimmungmit der Wahrheit habe hervor bringen können. Nunist aus den heutigen Grundsätzen der Astronomie bekannt,daß zu angeführter Zahl von Finsternissen, in einem hei.tern Lande wie Aegypten und Chaldäa ist, ohngefehrzwölf bis i z oc> Jahre nöthig gewesen find; und da die-se Beobachtungen noch vor Alexandern hinaus fallen:so erstreckt sich der Anfang des gedachten Zeitraums ohn-gefehr bis auf das Jahr 1600 vor Christi Geburt,oder bis auf die Lebzeiten des dritten -Hermes. Alleinwir werden unten darthun, daß diese Beobachtungendemohngeachtct keinesweges den Aegyptiern, sondernvielmehr den Chaldäern zugeeignet werden müssen: siesind die Quellen, aus welchen pcolsmäus und Hip-parch geschöpft haben; und ihr Anfang fällt geradeauf die oben angezeigte Epoche der Wiederherstellungder Sternkunde bey den Chaldäern *