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1 (1777)
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189
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Sternkunde bey den Aegyptiern. 189

sprung haben müss'n; auch findet man in Aethkopien eineMenge Landschaften und Städte, deren Namen, mitPen Benennungen der indianischen Städte und Landschaf-ten Übereinkommen. * ** Dieser gemeinschaftliche Ursprungerhellet ferner aus der großen Ähnlichkeit des Thierkrei-ses der Aegvpkier und Indianer. Von dem ersiern hatuns der Pater Rirker Nachricht erhellet; und manfindet die Beschreibung davon in den londoner philosophi-sche» Abhandlungen Man hat zwar diesem Thier-kreis der Aegnpner oder vielmehr die Benennung derzwölf Thiere für ein? bloße Erdichtung, von welcher manbey den alten Aegyptiern keineswegeS einige Spuhrenfinde, halten wollen: allein dieser Verdacht fallt wegenseiner angeführten Ähnlichkeit mit dem indianischen völ-lig weg; und diese war freylich dem gedachten Pater nichtbekannt. Wir wollen zum Beyspiele nur ein einzigesZeichen beyder Thierkreise, nämlich das Zeichen desSteinbocks, anführen.

Die Indianer mahlen an dessen Statt einen Wid-der und einen Fisch: die Aegyptier hingegen machen ausdiesen zwei) Thieren ein einziges; dieses bestehet aus der»ordern Halste eines Widders und aus der hintern Hälf-te eines Fisches. Also mahlen die Aegyptier den Stein-bock gerade so, wie wir in unfern Himmelscharten nochitzt zu thiin pflegen.

Uebrigenö erhellet aus dieser Uebereinstimmung zu-gleich dieses, daß die Bilder des ägyptischen Thierkrei.seö spater, als die indianischen müssen ausgedacht oderabgeandert »Orden styn. Denn es würde wider die Na-tur der Ideenzusammenshung streiten, wenn man an-nehmen wollte, daß man aus einer Mißgeburt zwey voll-

komme-

* äc> I'^Lscl. äkü Inlciipr. 1 °om. V. p. 2^0.

** Auf das Jahr 1-772. ?. z;z> und aten Band.