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1 (1777)
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157
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Sternkunde der Persi'er und Chaldäer. 157

Gelehrte, der so heilsame Gesetze entworfen und ihnenvorgeschlagen hak, um das Jahr 7459 gelebt habenmuß.* Aber man darf diesen Zoroaster nicht etwamit jenem jungem, der umö Jahr 589 vor Christi Ge-burt die Religion der Magi aufs neue einsührte, ver-wechseln.

Man halt aber auch den Belus für den Erfinderder Sternkunde bey den Chaldäern: denn Plimus**spricht: »der Tempel des Jupiters Belus, des Er-finders der Sternkunde bey den Babyloniern, cxistirtnoch itzt.» Allein diese Tradition hat ohnfehlbar we-nig Glaubwürdigkeit: und jene, weiche gedachte Ehredem Zoroaster zuschreibt, verdient in vieler Rücksichtvor der letzter,,, unfern Beyfall. Auch die heutigen Per-sier eignen zufolge ihrer alten Urkunden, keinen andern,als dem Zoroaster, gedachte Erfindung zu.

Pater Pezron setzt das Jahr der Regierung desBelus auf r g4<5 vor Christi Geburt. * * * Aber dießist nicht zu laugnen, daß der gedachte Tempel des Be-lus in der Folge zugleich eine Sternwarte, auf welcheralle uns bekannte chaldaische Beobachtungen des Him-mels angestellet wurden, gewesen ist: und wer stehet nicht,daß man deswegen, weil der Tempel des Belus eineSternwarte war, den Belus selbst zun, Stifter derAstronomie bey den Chaldäern gemacht habe? Es wardamals allerdings sehr natürlich, diesem Beherrscher,der diese Wissenschaft so sehr zu verehren und ihr gleich-sam

* sten Band. 4. Absch. §. 7.

*' I.ik. XXVI. c. 26.

"** setzt den Antritt der Regierung des Belus

auf daS Jahr 2285 vor Christi Geburt. Herr de Brost'e,Präsident der Akademie, nimmt dafür die gerade Jahrzahl2ZOO. lelemoirez cle k'-Veaäemie äes Inlcichn I'. XXVIl.x>. 76. 77. Und diese letztere ist von jener, die wir obenangeben, nicht beträchtlich unterschieden.