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1 (1777)
Entstehung
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108
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i c>8 Von der Sternkunde nach der Sündflnth.

bauet waren, und von welcher in der chinesischen Ge-schichte unter dem Namen -Aoer-He Meldung geschie-hstDas serische Land ist gegenwärtig ein Theil derTartaren, in welchem Selenginskoy liegt. Wir habengesagt, ixch man in der Tartarey indianische Götzenbil-der sindek; wir haben oben gezeigt, daß die Indianereine Traditi".! beybeyalten haben, wovon sic selbst den wah-reu Sinn nicht wissm: und diese Ueberliefenmg, dieeine gena :e Kennrniß der Bewegung der Sterne und zu-gleich cb er Periode von r§o Jahren, welche bey reinemandern Volke, als bey den Tartern im Gebrauche gewe-sen ch voraus setzt, scheinet zu beweisen, daß die In-dianer aus dem nördlichen Theile von Asien ausgegan-gen, und von daher die Traditionen nach Indien gebrachthaben.

§- 6.

Herr von jJ. ist schon bereits auf den Gedanken ge-kommen, daß die indostanische Religion von der Religionder Lamas abgeleitet sey. Er sagt, indem er von denIndianer redet, »die schrecklichste von allen ihren Bus-sen, bestehet in der Wallfarth zum Tempel des großenLama. Sie gehen sogar bis nach Siberien, derge-stallt, daß man solche Indianer antrifft, die zu Fußegekommen sind, und von Calecut an, bis nach Selen,ginskoy Wasser und ihre Speisen bey sich tragen.»**Die Indianer sagen selbst, daß die Braminen aus Nor-den gekommen seyen.*** Kann man also nicht glau-ben, daß diese Wallfahrten eine Huldigung sind, welchedie Religion der Indianer dem Lande, wo sie ihren Ur-sprung her hat, leistet?

Die

* Ocograylns sncienne in l2mo. 1°om. II. p. Z26.

** gesiexions criiiguer lur lesOiinnis ek les kls^pkien».1 . H. y. Z26. Mg. Zen. cles Vo^-roi. 1 . XXV.

*** dl. le 6enkil. dlemoirsr äe l'^caäe«ne äs 8cien-ce 5 . 177z.