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1 (1777)
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75
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Von der Sternkunde vor der Sündfluth. 75

akkurate Bestimmung der Zeit, in welcher sich die Son-ne damals durch die Ekliptik zu bewegen schien, derSternkunde vor der Sündfiuth unendlich viel Ehre macht.

§.

Fragt man, wie diese Periode entdeckt worden ist:so läßt sich die Frage auf zweyerley Art beantworten.Nämlich: entweder durch ununterbrochen fortgesetzte

Beobachtungen, oder durch Hilfe einer lange Zeit kul-tivirten und zu einer hinlänglichen Vollkommenheit ge-brachten Sternkunde: aber die Menschen der ersten Welthaben sich ohne allen Zweifel des erstem dieser beyden Mit-tel bedient.

Man darf nicht zweifeln, daß man damals gewisseAbtheilungen des Tages hatte, sie mögen nun gewesenseyn, welche sie wollen: denn da man den Eintritt desNeumonds oder Vollmonds damals sehr sorgfältig be-obachtete: so bemerkte man auch zugleich die Stunde,oder überhaupt die Zeit des Tages, in welchem sie fie-len, so genau als möglich: und dieses konnte ohne vor-ausgesetzte kleinere Theile des Tages nicht geschehen.

Nimmt man nun an, daß dergleichen Beobachtun-gen ununterbrochen viel Jahrhunderte lang fortgesetztworden sind: sol mußte man allerdings gar bald wahrnehmen, daß diese Erscheinungen nicht eher als nach Ver-lauf eines Zeitraums von neunzehn Jahren, auf dennämlichen Tag des Jahres fielen; und, nachdem 62aoder zwsymal 620 Jahre verflossen waren: dann konn-te man wahrnehmen oder schließen, daß die Neu- undVollmonde allezeit nach sechs Jahrhunderten nicht nurin dem nämlichen Tage des Jahres, sondern auch inder nämlichen Stunde des Tages wieder kommen muß-ten: und diese Verfahrungsart zu schließen, scheint al-lerdings mit der natürlichen Einfalt der ersten Welt ammeisten übereinzustimmen.

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