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1 (1777)
Entstehung
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Vorbm'cht.

versprochenen dritten Theil seines Werkes, der die Ge-schichte der Mathematik des gegenwärtigen Jahrhundertsenthalten soll, wenig Rechnung machen darf: aber inRücksicht auf die neuesten Erweiterungen der Sternkundehalten uns die astronomischen Abhandlungen des HerrnHofrath Räjrncr des gedachten Verlusts völlig schadlos.

Gegenwärtiger Geschichte wird man nun wohl dasUrtheil, welches weidlers Werk traf, nicht fallen: dennHerr Lailly hatte sich ohnstreitig ein gewisses Augenmerkvorgcsetzt, gegen welches er die, in dem hvhcstcn Alter-tbum angesponnene, Faden der Geschichte aller Nationengleichsam wie in einen Knoten zusammen laufen ließ und hat,wenn auch Deutschland dem allgemeinem Bcyfalle, mitwelchem Frankreich dieses Werk aufaahm, bcypflichtenHürd, seine Absichten glücklich erreicht; wenigstens hoffeich, daß unser vaterländisches Publikum meine Ar-beit in ^ Rücksicht auf die Uebersctzung nicht für über-fiüßig halten wird: denn man wird vorzüglich in demzweeten Bande finden, daß Herr Lmlly überaus viel ge-arbeitet und seine einmal festgesetzte! Idee mit vielemWitze durch alle Versuchungen hindurch geführt hat; sieist kürzlich folgende:

Vielleicht hat die Erde schon mehr als einmal so großeBegegnisse, wie etwa die Sündfluth war, erlitten nnddas Alter der Sternkunde erstreckt sich viel weiter überdie Zeiten der Sündstuth hinaus, als man bisher ange-nommen hat: ein Hauptbewers ist jene 600 jährige Pe-riode, die nach dem Zeugnisse des Icffephus, den Patri-archen, und zufolge der Profanscribentcn, den Babylo-niern schon bey Erbauung ihrer Stadt, wie auch andernNationen, die sich allererst bildeten, bekannt war: denndie Erfindung dieser Periode sowohl, als die Verfertigungder Kreiskugel des Arlas, der gleich nach jener großenFluth gelebt haben soll, setzen eine weit ausgebrcitere astro-nomische Kenntniß und Beobachtungen von Iahrtauftn-

* 5 den