Vorberkcht.
die den Ursprung der Sternkunde behandeln, überausviel Gelehrsamkeit; aber die französischen Leser weidendaran wenig Geschmack finden: diese Gelehrsamkeit be-stehet in einer Menge angeführter Schriststcllcn, die ziem-lich unter einander geworfen find und sich nicht seltenselbst widersprechen; alles ist daselbst mit angezeigten Bü-chern und deren verschiedenem Ausgaben angefüllt; einwahres Chaos, dem man folgende Verse des, Ovid vor.setzen kann:
-Kuäis incitZoklsgue moles:
- LonAssta soäem
I§on bene iuncksrum cliicoräla lomiiia rorum."
Man darf nicht glauben, daß Momücla durch pa-triotische Gesinnungen zu dieser Beurtheikung des Werkeseines Ausländers verleitet worden sey: denn seine Lands,leute, Dourdclor, , Lrssim, Ljkeve und andere müssensich eine noch weit schärfere Kritik gefallen lassen.
Momücla, der die Worte des Frcyhcrrn non Wolf:eine vollständige Geschichte der sämmzlichcn mathemati-schen Wissenschaften aä Arasc.is caleuäaü proclibir: zu ent-kräften suchte und ein Werk lieferte, daß nach dem Urthei-ke vieler Kenner für hinlänglich vollkommen gehalten ward,hat die älteste Geschichte der Sternkunde im zweyten Bu-che des ersten Theils desselben selbst sehr ausführlich be-handelt, und ist von unserm Verfasser gut benutzt worden:freylich gebt Momücla bcy weitem nicht so tief in die Zci-ten vor der Sündfluth, wie Baitty, zurück, und glaubt,Joscphus habe die Kcnntniß jener 602 jährigen Periodeden neuern Chaldäern abgcborgk und sie aus Liebe zu sei-ner Nation den Patriarchen vor der Sündfiuth zugeeig-net. Einen brauchbaren Auszug aus diesen Werke findetman in der Einleitung zur mathematischen Bücherkenntniß.
Herr Momücla befindet sich, wie ich vernommen ha-be, gegenwärtig in Amerika und har andere Geschäfte zubesorgen: daher ist es zu bedauern, daß man sich aufden
ver-