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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Stein.

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S. Calixtus I., als Papst, Stein am Halse, weil erunter Alexander Severus ist in einen Brunnen ge-stürzt worden. 226. Vergl. Brunnen.

S. Severianus. Steine sind ihm an die Füsse gehängt.Vorzüglich griech. Kirche.

S. Bavo, als Einsiedler, trägt einen grossen Stern imArm. Hohler Baum zur Seite. Siehe Baum.

S. Comgallus , als Abt, trägt einen glühenden Stein ,der ihn nicht verbrannte. Siehe Engel, Fisch.

Er ist der Stifter des berühmten Klosters Bangor in Irland,aus dem so viele grosse Männer hervorgegangen.

S. Hieronymus, Cardinalshut, Löwen zur Seite. EinenStein in der Hand. Symbol der Beschaulichkeit undAbtödlung. Siehe Cardinalshut, Löwe.

S. Liborius, als Bischof, ein Buch in der Hand, aufdem kleine Steine liegen. ([Liborius wird gegen Stein-schmerzen angerufen.) Vergl, Pfau.

Er ist der vierte Bischof von Mans und zeichnete sich durchseinen Eifer für Kirchenbau und Ausschmückung der heiligenOerter aus. Starb 397.

S. Medardus, als Bischof. Er drückt seine Fussslapfenin einen Stein. Vergl. Adler, Tauben. Er starb545, als Bischof von Noyon.

S. Justus und S. Pastor, zwei Knaben mit Schwertern.Sie wurden in der Diocletianischen Verfolgung hingerichtet.Noch wird zu Alcala der Stein gezeigt, auf dem sie hingerich-tet wurden und in dem sich ihre Knie abgedrückt hatten.

S. Christina. Siehe Mühlstein.

S. Emerentiana, mit einem Stein.

Sie wurde gesteinigt um 304, weil sie als Katechumene aufdem Grabe der S. Agnese gebetet hatte.