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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Wundmahlen Zange-

S. Gertiujde von Osten, mit den Wundmahlen an denHänden. Wird als Beginne vorgestellt und etwasstark von Körperbau.

Sie war eine Bäuerin zu Delft in Holland und lebte alsfromme beschauliche Beguine daselbst bis 1358. Den Namenvon Osten führte sie nach einem Liede* welches sie immer zusingen pflegte: »Es tagt in Osten.

S. Fkanciscus von Assisi. Im Kleide seines Ordens.

( 1209.) Stigmata an Händen, Füssen und in derSeile. Eine Lilie in der Hand. Yergl. CherubCEngel).

Er ist offenbar der Liebling der Maler, die in ihm das Idealchristlich-sittlicher Schönheit darzustellen gestrebt haben. Erheisst Pater Seraphicus. Vielerlei Darstellungen von ihm:Wie er von einem feurigen Wagen emporgetragen wird, wieer den einstürzenden Lateran aufhält (Anspielung auf denTraum des Papstes), vor dem Sultan predigend, Auferweckungeines Todten und in manchen Bildern Scenen, die den Thatendes Heilands conform gebildet sind.

Würmer.

Mystische Figur der Welt. Vorn ein schönes Mäd-chen, hinten von Würmern zerfressen. Steinstatue, an derAussenwand der Kirchen aufgestellt.

Zange. Schere.

S. Apollonia. Sie hält eine Zange mit einem Zahn. Eswurden ihr die Zähne mit einer glühenden Zangeausgerissen.

S. Ciiahitina, (griech. Kirche). Sie hält eine Zange