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Drachenbilder — Edelsteine-
S. Margaretha. Mit einer Krone auf dem Haupte.Schwert in der Iiand. Einen gefesselten Drachenunter den Füssen. Oft mit einem Kruzifix, das siegegen den Drachen erhebt.
Die fromme Jungfrau ist in der letzten grossen Christenver-folgung von ihrem eigenen Vater, einem Priester, angeklagt,dem Gerichte überliefert und nach mancherlei Martern mitdem Schwerte hingerichtet worden.
S. Martha, mit Weihwasser und Wedel, zu ihren Füssenein Drache (Men sie damit bei Aix getödtet).
S. Romanus. Vergl. unter Schlange.
S. Marcellus. Siehe unter Schlange.
Drehei'gerätliscliaften.
S. Bernhard von Tironio, als Einsiedler, mit Dreher-gerälh umgeben. Ein Wolf bringt ihm ein verirrtesKalb zurück.
Dreifuss.
S. Jutta, ln Nonnenkleidung. Einen glühenden Dreifussin der Hand. CSie hatte ihn getragen, ohne davon ver-letzt zu werden.)
Edelsteine
finden sich gewöhnlich in reichem Masse als Verzierungen anden Gewändern der Märtyrer angebracht. Es ist zu beachten,dass solcher Schmuck nur auf denjenigen Heiligenbildern vor-kömmt, die einen Blutzeugen darstellen. Man hat die reicheBekleidung und Ausstattung der Märtyrer nicht selten alsVer-stösse gegen die historische Wahrheit getadelt; man hat daranerinnert, dass diese Märtyrer oft den untersten Ständen derGesellschaft angehört haben, dass durch Purpurmäntel, Edel-steine, Kronen etc. diese historische Personen in einer ge-