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Büchse. Cardinaishut.
den drei Marien den Leichnam des Herrn gesalbt.Luc. XXIV, 10. Zuweilen ist auch ein Lamm nebenihr.
S. Maria Magdalena mit der Salbenbüchse. Evangel.Joh. XII.
Oft ein Buch, zuweilen ein Todtenschädel vor ihr, um dieBetrachtung über Tod und Sünde u. s. w. anzudeuten. UeberMaria Magdalena vergl. Haare.
Cardinalslmt.
S. Hieronymus. Er hält gewöhnlich einen Todtenkopfund einen Stein, Zeichen der Abtödtung ( umdamit gegen die Brust zu schlagen). Die Zeichender Cardinaiswürde (meistens nur der Hut), und desKirchenlehrers — ein Buch — sind angebracht. EinLöwe zur Seite oder zu Füssen. Er starb 420.
B. Petrus Damianus ton Ravenna, als Einsiedler, denCardinaishut neben sich, weil er Cardinal-Bischofvon Ostia war. Oft auch eine Geisel in der Handoder zur Seite, wegen der Geiselbusse, die er denMönchen dringend empfohlen, und die bald darauf— noch im elften Jahrhundert — auch von den Laiengeübt wurde.
S. Bonaventura, mit dem Cardinalshul, in Franzis-kanerkleidung, einen Engel zur Seite. Siehe Engel.Er starb 1274.
S. Franciscjjs Borgia, als Jesuit und Cardinal. EinenFürstenhut neben sich.
Er war geborner Herzog von Gandia, Grand von Spanien,angesehen am Hofe Carl V. — Beauftragt den Leichnam derKaiserin Isabella nach Granada zu führen, wurde er durchden Anblick der sonst so reizenden Fürstin dermassen er-