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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Nagel. Ochs.

Kreuz und Nägel tragend, weil sie das Kreuz Christiwieder aufgefunden hatte. Vergl. Kreuz.

S. Theodula, mit Nägeln durch die Füsse an eine Cy-presse genagelt. Siehe Baum.

JVeser, Mohren etc.

Moyses der Aetiiiopier, als Anachoret oder Mönch,mit einem Messer. Er ist aus einem wilden Dieb undMörder in einen frommen Mönch verwandelt worden.

S. Mauritius, als Ritter, mit Fahne und Schwert.Siehe Fahne.

S. Maria Egyptiaca, Einsiedlerin, oder nackt mit sehrlangen Haaren. Siehe Haare.

Ochs. Stier, Kuh, Kalb, Rind. Ofen.

S. Lucas, das Symbol des Stiers zur Seite, oft einMadonnenbild haltend. Dieses ist dann im byzan-tinischen Style.

Dass Lucas ein Maler war, gründet sich wol zunächst aufdie Tradition, er sei von Geburt kein Jude gewesen. DieJuden durften nicht malen.

S. Sebaldus, als Ritter, Pilgrim oder Einsiedler. ZweiOchsen zur Seite, die seinen Sarg an eine Stelle gezo-gen, wo er sollte begraben sein. Siehe Einsiedler,

S. Saturninus oder Serkin, als Bischof, mit einemStier, durch einen Stier geschleift.

Er war ein Schüler Johannes des Täufers. CNach einer Legendehat er bei Christi Taufe im Jordan Christo die Kleider gehalten)und von nun an folgt er den Aposteln und ist Zeuge der Thatendes Herrn. Der Apostel Petrus sendet ihn nach Frankreich,

wo er für die neue Kirche Grosses wirkt. Er ist der erste

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Prälat von Toulouse.

S, Sylvester, mit einem Ochsen.