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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Stein. Stern.

S. EuphrAsia. In der Kleidung der Minimen, trägteinen Stein.

Dachziegel.

S., Eusebius ton Samosata , hält einen Dachziegel,durch den er von einer Arianerin ist getödtet worden.V'ergl. Ziegel.

Stern.

S. Nicolaus vonTolentino, als Augustinermönch, einenglänzenden Stern auf der Brust ( oder hinter ihm),weil sich ein solcher über seinem Grabe gezeigthatte. Er hält eine Schale mit Geld und einenLilienstengel, seine Reinheit und Mildthätigkeit anzu-zeigen. Vergl. Engel.

Schon bei seinem Leben war der Stern gesehen worden, dervon S. Angelo, seinem Geburtsorte , nach Tolentino zog undüber dem Altar, an dem Nicolaus Messe las, eine Zeit langstehen blieb, um gleichsam anzudeuten, aus dem schlechten DorfeS. Angelo sei ein Stern aufgegangen, der in Tolentino leuchte.Auch nach seinem Tode, sagt man, habe der Stern noch ge-leuchtet. Sechs Monate vor seinem Tode hörte S. Nicolaus alleNacht die Engel singen. Er war Kanoniker zu Tolentino, warddurch die Predigt eines Augustiner-Einsiedlers so ergriffen,dass er selber in diesen Orden trat. Er hat besonders alsPrediger und sittliches Muster gewirkt. Er starb als Augu-stiner-Einsiedler 1308.

S. Johannes von Nepomuk. In priesterlicher Kleidung.Sternenkranz um den Kopf. Crucifix (Palme) im Arm.Er war der Beichtvater der Iv. Johanna und wurde auf Befehldes Kaiser Wenzel IV. ihres Gemahls von der Brücke zuPrag in die Moldau geworfen, weil er das Beichtsiegel nichtbrechen wollte 1383. Schwimmende Lichtlein oder Sterne zeigten