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Christliche Kunstsymbolik Und Ikonographie : Ein Versuch die Deutung und ein besseres Verständniss der kirchlichen Bildwerke des Mittelalters zu erleichtern
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Stachel Steine.

Stachel. Vergl. Dorn.

S. Agatiiocles, mit einem glühenden Stachel. Griech.Kirche.

S. Spiridion, als Bischof, mit einem Stachel, womitihm die Augen ausgestochen worden.

Er war Bischof zu Trimythonte auf der Insel Cypern. In. derVerfolgung des Maximian Galerius wurde er zu den Bergwer-ken verdammt, des einen Auges beraubt und am Schenkelgelähmt, wie es gewöhnlich war. Starb 348.

S. Zenais, Stachel im Fass.

Stadtmauer.

S. Antoninus, als Abt, eine Fahne tragend. Eine Stadt-mauer zur Seite, in die er begraben worden.

Stange, Walkerstange.

S. Jacobus minor, der Apostel, die Walkerstange inder Hand.

Er wurde von den Zinnen des Tempels herabgestürzt und daer noch lebte, gesteinigt, bis ihn endlich ein Tuchwalker mitseiner Stange todt schlug. 61.

Steine.

Der Stein (Steine) bezeichnet zunächst und am häufigstenden Marlyrtod der Steinigung, dann auch asketisches Leben,Beschaulichkeit und Abtödtung. Busser pflegten sich mit einemSteine gegen die Brust zu schlagen.

S. Barnabas, gesteinigt.

S. Stephan, mit einer Palme , in der Kleidung einesDiakonen, Stein tragend, weil er (der erste Mär-tyrer) gesteinigt wurde.